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Module (intern)

Wachstum (Modul)

Lage, Ihre Zahlen, Aufträge und Kunden — die Ansichten, die Nächster Schritt mit Daten aus Warenwirtschaft und Auftragssystem vertiefen.

Erklärt die Ansicht /wachstum/lage in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Das Modul Wachstum ergänzt Nächster Schritt um vier Ansichten mit Daten, die nicht in der BWA stehen: Auftragsvorlauf, Kundenumsätze, Durchlaufzeiten und fünf operative Zahlen je Monat. Damit rechnen auch die Prüfungen der Kette, die eine Buchhaltung allein nicht trägt — Nachfrage, Abschluss, Kapazität, Durchlauf und Führung.

AnsichtBeantwortet
LageWas trägt heute — und wie weit?
Ihre Zahlen (Einstellungen → Datenquellen)Mit welchen Zahlen wird die Diagnose genauer?
AufträgeWie schnell kommt die Arbeit durch?
Kunden & AufträgeWelche Kunden tragen die Firma?

Was Sie sehen

Lage

Der Reiter Lage im Bereich Wachstum: „Der Auftragsvorlauf trägt“ — 764.440,00 € offene Dienstleistung entsprechen 15,8 Wochen Arbeit, dazu 250.420,00 € zugesagter wiederkehrender Umsatz; der wiederkehrende Umsatz lag im Juli 2026 bei 162.548,62 €, 5,7 % über dem Vorjahresmonat. Darunter der Knopf „Erklär mir die Lage“.
Vier Größen und die Frage, ob eine davon kippt. Halten alle ihre Schwelle, ist der Rundgang beendet.

Oben der Satz, ob der Auftragsvorlauf trägt, darunter der Abstand zum Branchenmaßstab und der Zustand in vier Kacheln: Auftragsvorlauf in Wochen, wiederkehrender Umsatz, zugesagter, aber nicht fakturierter Umsatz und das Betriebsergebnis über zwölf Monate. Darunter „Was Aufmerksamkeit braucht“ — die Kennzahlen, die eine Schwelle überschreiten. Ist der Abschnitt leer, läuft alles im Rahmen.

Dazu zwei Verläufe: der wiederkehrende Umsatz gegen Projekt und Einmaliges und der Vorlauf über die Zeit, mit den Marken „ausreichend ab 8 Wochen“ und „kritisch unter 4“. Ab acht Wochen hat die Mannschaft auch dann zu tun, wenn einen Monat lang kein Auftrag hereinkommt.

Diese Seite beschreibt den Zustand. Was als Nächstes zu tun ist, steht unter „Nächster Schritt“.

Ihre Zahlen

Die Seite Ihre Zahlen: zwei erfüllte Punkte — die Nachfrage ist über 25 Monate gemessen, die Auslastung ebenso — und zwei offene, denen Angebote in 6 weiteren Monaten fehlen. Darunter beginnt die Tabelle „Die letzten 24 Monate“.
Fünf Zahlen im Monat. Oben steht, welche Aussagen sie schon tragen.

In der App unter Einstellungen → Datenquellen → Ihre Zahlen. Fünf Zahlen je Monat, von Hand oder aus einer Datei: Anfragen, Angebote, gewonnene Aufträge, geleistete Stunden, Köpfe. Sie schalten die Prüfungen Nachfrage, Abschluss, Kapazität, Durchlauf und Führung frei.

Jede Zahl ist einzeln freiwillig — wer nur die Anfragen kennt, trägt nur die Anfragen ein. Beim Einlesen einer Datei erscheint erst eine Vorschau: was angelegt, was überschrieben wird und was unklar bleibt. Oben steht, welche Aussage die vorliegenden Zahlen schon tragen.

Aufträge

Die Seite Aufträge: „Es kommt mehr herein, als hinausgeht“ — in 6 der letzten 6 Monate kamen mehr Vorgänge herein als erledigt wurden, zusammen 26; ein Vorgang braucht heute 9,7 Tage bis zum Abschluss, 12 % länger als im Vergleichszeitraum. Darunter die Kennzahl-Kacheln Durchlaufzeit mit 9,7 Tagen (+11,5 % gegenüber August 2025 bis Januar 2026) und Zulauf gegen Durchsatz mit 26, rot umrandet.
109 Vorgänge herein, 105 erledigt je Monat: Der Unterschied ist klein, aber er kommt jeden Monat dazu — und die Durchlaufzeit steigt mit.

In der App unter Wachstum → Kunden & Aufträge → Aufträge: wie viele Vorgänge zulaufen, wie viele fertig werden und wie lange sie brauchen — die Vertiefung der Prüfung Durchlauf.

Ein wachsender Rückstau kostet erst Umsatz, wenn er lange genug gewachsen ist; bis dahin sieht die BWA normal aus. Sichtbar wird er zuerst an der Durchlaufzeit. Die Schwelle von 25 % Anstieg folgt aus Littles Gesetz (Little 1961: Bestand = Durchsatz × Durchlaufzeit) — bei gleichem Zulauf kann eine längere Durchlaufzeit nur aus wachsendem Bestand kommen.

Getrennt nach Vertragskunden und Kunden ohne Vertrag: Ein liegengebliebener Vorgang eines Vertragskunden ist ein Serviceproblem, einer ohne Vertrag ist verlorener Umsatz.

Kunden & Aufträge

Der Reiter Kunden & Aufträge im Bereich Wachstum: der Hinweis, dass ein einzelner Kunde 31,0 % des Umsatzes trägt, darunter die Kacheln Wiederkehrender Umsatz 29,0 % (1.746.983,90 € von 6.116.890,44 €) und Größter Kunde 31,0 % mit „Handlungsbedarf“ — 2 Kunden tragen die Hälfte des Umsatzes.
Ein einzelner Kunde trägt 31 % des Umsatzes — das steht als Satz ganz oben.

Je Kunde und Monat: Umsatz, kalkulierter Einsatz, wiederkehrender Anteil und der Anteil am Gesamtumsatz. Oben steht, ob ein Klumpenrisiko besteht — ab einem Viertel Umsatzanteil eines einzelnen Kunden wäre sein Ausfall eine Finanzierungsfrage. Eigene Listen gibt es für Kunden ohne Vertrag und für Kunden, die mehr kosten, als sie bringen.

Woher die Zahlen kommen

GrößeQuelle
Umsatz je Kundedie Warenwirtschaft — sonst die Debitoren-Personenkonten der Summen- und Saldenliste, als Näherung gekennzeichnet
Auftragsvorlauf, Zusagendie Warenwirtschaft, zu Stichtagen
Zulauf, Durchsatz, Durchlaufzeitdas Auftragssystem oder die Zeiterfassung
Anfragen, Angebote, Aufträge, Stunden, Köpfevon Hand oder als Datei unter „Ihre Zahlen“
BranchenmaßstabDeutsche Bundesbank, Jahresabschlussstatistik, Berichtsjahr 2024

Jede Zahl trägt ein Fragezeichen mit Formel und Herkunft. Angaben, die noch fehlen, stehen als Lücke da.

Was Sie damit tun

  1. Auf „Lage“ prüfen, ob eine Kachel kippt — wenn nicht, ist der Rundgang nach dreißig Sekunden beendet.
  2. Ihre Zahlen monatlich nachtragen — fünf Zahlen schalten dieselben Prüfungen frei wie eine Anbindung an ein Auftragssystem.
  3. Bei steigender Durchlaufzeit die Altvorgänge ansehen, bevor über Kapazität gesprochen wird.
  4. Die Kundenliste nach Deckungsbeitrag sortieren. Der größte Kunde ist selten der beste.

Fallen

⚠️ Der Auftragsbestand wächst ab dem Tag der Anbindung. Vorsysteme protokollieren meist nur den aktuellen Stand. Die Zeitreihe beginnt an dem Tag, an dem die Anbindung steht; eine Richtung zeigt sie nach einigen Stichtagen.

⚠️ Der Einsatz aus der Warenwirtschaft ist nicht der Wareneinsatz der BWA. Beide liegen dauerhaft auseinander. Der Wert dieser Spalte liegt im Vergleich der Kunden untereinander; sie steht deshalb getrennt von den BWA-Werten.

⚠️ Die Näherung aus den Debitoren enthält Umsatzsteuer. Ist nur die Buchhaltung angebunden, zeigt die Kundenseite den Umsatz je Kunde brutto; Deckungsbeiträge kommen erst mit der Warenwirtschaft dazu.

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Zuletzt geändert: 9. Oktober 2026

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