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Die Zahlen des Monats

Report

Die BWA als lebendige Tabelle: zwölf Monate nebeneinander, jede Zeile aufklappbar bis auf das Sachkonto.

Erklärt die Ansicht /bwa/report in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Das PDF der Kanzlei zeigt einen Monat. Die Frage, die man sich stellt, betrifft aber fast immer mehrere: Ist der Materialeinkauf einmal ausgerutscht oder steigt er seit einem halben Jahr? Der Report legt deshalb die Monate eines Jahres nebeneinander und macht jede Zeile aufklappbar.

Was du siehst

Der Report als Monatsmatrix 2026: je Zeile eine BWA-Position mit Verlaufslinie und den Monatsspalten — Umsatzerlöse von 385.320 Euro im Januar bis 589.118 Euro im Juni, daneben die Vergleichsspalten Vorjahr und Erwartung.
Monate ohne Daten stehen als „n. v.“ da, nicht als 0 €. Der Unterschied ist wichtig: Null ist eine Aussage, „nicht vorhanden“ ist keine.

Eine Tabelle mit einer Zeile je BWA-Position und einer Spalte je Monat, dazu zwei Vergleichsspalten ganz rechts.

  • Verlauf — eine kleine Linie über dreizehn Monate. Nur der letzte Punkt ist markiert; es geht um die Richtung, nicht um Ablesbarkeit.
  • Die Monatsspalten — Januar bis Dezember. Monate ohne Daten stehen als n. v. da, nicht als 0 €. Der Unterschied ist wichtig: Null ist eine Aussage, „nicht vorhanden“ ist keine.
  • Vorjahr — derselbe Monat des Vorjahres.
  • Erwartung — der aus deiner Historie fortgeschriebene Wert (Erklärung).

Über der Tabelle stehen vier Schalter: Monatswerte oder Kumuliert, ein Filter auf die auffälligen Zeilen, sowie CSV und Drucken.

Der Drilldown ist der eigentliche Wert. Ein Klick auf den Pfeil einer Zeile klappt die Sachkonten auf, aus denen sie besteht — bei „Sonstige Kosten“ sind das oft ein Dutzend. Damit beantwortet sich die häufigste Frage nach einer BWA von selbst: Was steckt da eigentlich drin?

Ein Stern an einer Zeile heißt, dass es zu ihr einen berechneten Befund gibt.

Woher die Zahlen kommen

Aus den importierten Auswertungen, unverändert. Die Zuordnung von Sachkonto zu BWA-Zeile stammt aus dem Kontenrahmen — bei SKR 04 also der Standardzuordnung, soweit eure Kanzlei ihr folgt. Weicht sie ab, sagt der Import das beim Prüfen.

Der Drilldown braucht den Kontennachweis. Liegt für einen Monat nur die Jahresübersicht vor, stimmen die Zeilensummen, aber der Pfeil bleibt aus.

Kumuliert wird über die Monate desselben Geschäftsjahres, nicht rollierend über zwölf Monate.

Was du damit machst

  1. Auf „3 auffällige Zeilen“ klicken. Der Filter reduziert die Tabelle auf die Zeilen mit Befund — aus achtzig Zeilen werden drei.
  2. Eine Zeile aufklappen und das Konto suchen, das den Ausschlag gibt. In den allermeisten Fällen ist es eines, nicht die ganze Zeile.
  3. Auf „Kumuliert“ schalten, bevor du urteilst. Monatswerte schwanken; kumuliert sieht man, ob eine Abweichung sich aufhebt oder aufbaut.
  4. CSV exportieren, wenn die Zahlen in eine eigene Rechnung sollen. Der Export enthält dieselben Werte wie die Ansicht, inklusive der Vergleichsspalten.

Fallen

⚠️ Rot heißt „ungünstig“, nicht „negativ“. Bei Kosten ist ein Plus rot, bei Erlösen grün. Das ist die häufigste Fehllesung überhaupt.

⚠️ Bestandsveränderungen springen und sind trotzdem richtig. Bei einem Betrieb mit langen Baustellen wandert unfertige Leistung zwischen den Monaten hin und her. Deshalb ist die Gesamtleistung die belastbarere Zeile als der Umsatz, wenn man Monate vergleicht.

⚠️ Ein leeres Feld ist keine Null. Steht in einer Monatsspalte n. v., ist für diesen Monat nichts importiert. Eine Zeile mit Lücken taugt nicht für einen Durchschnitt.

⚠️ Die Sachkonten unter einer Zeile summieren sich auf die Zeile — die Personenkonten nicht. Personenkonten sind der Drilldown des Sammelkontos, nicht ein zweiter Betrag; wer sie addiert, zählt doppelt. Ausführlich steht das bei der Bilanz.

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Zuletzt geändert: 30. August 2026

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