Führung
Preis und Marge
Die Schere zwischen dem, was eine Stunde einbringt, und dem, was sie kostet — plus der Rechner für einen Aufschlag.
Erklärt die Ansicht /wachstum/preis
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Von den Hebeln, mit denen sich ein Ergebnis verbessern lässt, ist der Preis der einzige, der sofort wirkt und keine zusätzliche Kapazität kostet. Er ist auch der einzige, der sich verschlechtert, ohne dass jemand etwas tut: Löhne steigen mit jedem Tarifabschluss, der Stundensatz steigt nur, wenn ihn jemand erhöht.
Diese Seite zeigt beide Linien nebeneinander — und beziffert, was ein Aufschlag brächte.
Was du siehst
Ganz oben der Satz mit dem Befund — was eine Kundenstunde einbringt, was vor einem Jahr war, und wie schnell die Personalkosten im selben Zeitraum gestiegen sind. Darunter der Satz, den diese Seite nie verlässt: Sie empfiehlt keine Preiserhöhung, sie beziffert sie.
Drei Kacheln: erzielter Stundensatz, Personalkosten je Stunde und was übrig bleibt. Die dritte ist die eigentliche Zahl — sie fällt, wenn die Schere sich öffnet, auch wenn beide anderen steigen.
Die Schere im Verlauf: durchgezogen, was eine Kundenstunde einbringt; gestrichelt, was eine Stunde Personal kostet.
Der Rechner: ein Aufschlag je Stunde, daneben der Prozentsatz vom heutigen Satz, die Wirkung im Jahr — und wie viel das von der Lücke deckt. Ein Klick macht daraus eine Maßnahme.
Der Satz je Abteilung, mit Kundenstunden und Vorjahresvergleich.
Preis je betreutem Arbeitsplatz — für Betriebe mit Betreuungsverträgen.
Woher die Zahlen kommen
| Größe | Quelle |
|---|---|
| Kundenstunden je Monat | die Zeiterfassung |
| Leistungswert je Monat | was daraus fakturiert wurde |
| Personalkosten je Monat | die BWA, Zeile Personalkosten |
Der erzielte Stundensatz ist Leistungswert geteilt durch Kundenstunden — was tatsächlich hereinkam, nicht was im Angebot stand. Die Personalkosten je Stunde sind die Personalkosten der BWA geteilt durch dieselben Kundenstunden; sie enthalten also auch Verwaltung und Führung — es ist ein Vollkostensatz.
Nur abgeschlossene Monate. Ein laufender Monat hat volle Stunden und eine halbe BWA — der daraus gerechnete Lohnsatz wäre systematisch zu niedrig, und die Schere sähe besser aus, als sie ist.
Je Abteilung gibt es nur eine Linie, nicht die Schere: Lohndaten je Abteilung liegen nicht vor, und zwei Linien, von denen eine je Abteilung und die andere im Mittel läuft, laden zu einem Vergleich ein, der nichts bedeutet.
Was du damit machst
- Die dritte Kachel lesen, nicht die erste. „Was übrig bleibt“ ist die Zahl, die über das Ergebnis entscheidet.
- Den Aufschlag durchspielen. Der Rechner sagt, was ein Euro mehr im Jahr bringt — meist mehr, als jede Kostensenkung realistisch hergibt.
- Die Abteilungstabelle vergleichen. Wo der Satz deutlich unter den anderen liegt, sitzt entweder ein alter Vertrag oder eine falsche Kalkulation.
- Als Maßnahme übernehmen, wenn ihr euch entscheidet. Danach misst die Wirkungs-Nachschau, was daraus geworden ist.
Fallen
⚠️ Der Rechner unterstellt gleiche Menge. Er rechnet den Aufschlag auf die fakturierten Stunden der letzten zwölf Monate. Bei Pauschalverträgen wirkt ein Aufschlag erst zum nächsten Vertragsjahr, bei Rahmenverträgen gar nicht.
⚠️ Der erzielte Satz ist nicht der Listenpreis. Nachlässe, nicht berechnete Stunden und Pauschalen drücken ihn — deshalb liegt er fast immer darunter. Genau das ist die Information.
⚠️ Steigende Personalkosten je Stunde sind nicht dasselbe wie steigende Löhne. Sie steigen auch, wenn die Mannschaft gleich teuer bleibt und weniger Stunden beim Kunden landen. Die Ursache steht im Durchsatz.
⚠️ Ohne Zeiterfassung gibt es diese Seite nicht. Kundenstunden und Leistungswert kommen aus einem Vorsystem; ohne es bleibt die Seite leer und sagt das.
Verwandt
- Führungssicht — die Lücke, auf die ein Aufschlag einzahlt
- Einstellung rechnen — dieselben Sätze, andere Frage
- Produktlinien — die Marge je Geschäftsfeld
Zuletzt geändert: 30. August 2026
