Planung
Rechner: Preis
Was bringt eine Preiserhöhung? Die Schere zwischen dem, was eine Stunde einbringt, und dem, was sie kostet — plus der Rechner für einen Aufschlag.
Erklärt die Ansicht /wachstum/rechner/preis
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Von den Hebeln, mit denen sich ein Ergebnis verbessern lässt, ist der Preis der einzige, der sofort wirkt und mit der vorhandenen Kapazität auskommt. Er ist auch der einzige, der sich verschlechtert, ohne dass jemand etwas tut: Löhne steigen mit jedem Tarifabschluss, der Stundensatz steigt nur, wenn ihn jemand erhöht.
Diese Seite — in der App Wachstum → Rechner → Preis — zeigt beide Linien nebeneinander und beziffert, was ein Aufschlag brächte. Im Kopf steht ihre Frage: „Was bringt eine Preiserhöhung?“
Was Sie sehen
Ganz oben der Satz mit dem Befund — er nennt den Zeitraum („Von August 2025 bis Juli 2026 …“), was eine Kundenstunde darin einbrachte, was es in den zwölf Monaten davor war und wie schnell die Personalkosten im selben Zeitraum gestiegen sind. Darunter der Grundsatz der Seite: Sie beziffert, was eine Preiserhöhung bringt. Ob, wann und für wen — das entscheiden Sie.
Was eine Stunde bringt und kostet — drei Kacheln: erzielter Stundensatz, Personalkosten je Stunde und was übrig bleibt. Die dritte ist die eigentliche Zahl — sie fällt, wenn die Schere sich öffnet, auch wenn beide anderen steigen. Jede Kachel vergleicht mit den zwölf Monaten davor.
Die Schere im Verlauf: durchgezogen, was eine Kundenstunde einbringt; gestrichelt, was eine Stunde Personal kostet.
Was ein Aufschlag brächte: ein Aufschlag je Stunde, daneben der Prozentsatz vom heutigen Satz, die Wirkung im Jahr — und wie viel das von der Potenzial deckt. Ein Klick macht daraus eine Maßnahme.
Erzielter Satz je Abteilung, mit Kundenstunden und Vorjahresvergleich.
Preis je betreutem Arbeitsplatz — heute und vor einem Jahr. Der Abschnitt erscheint nur, wenn betreute Arbeitsplätze erfasst sind, also bei Betrieben mit Betreuungsverträgen.
Noch keine Stunden erfasst? Dann rechnet die Seite mit Ihrer BWA: Umsatz und Personalkosten der letzten zwölf Monate sind vorbelegt (fehlen Monate, auf zwölf hochgerechnet). Sie ergänzen verkaufte Stunden im Jahr und den Stundensatz laut Preisliste — daraus werden Umsatz und Personalkosten je Stunde und die Wirkung eines Aufschlags.
Woher die Zahlen kommen
| Größe | Quelle |
|---|---|
| Kundenstunden je Monat | die Zeiterfassung oder Monatszahlen von Hand |
| Leistungswert je Monat | was daraus fakturiert wurde |
| Personalkosten je Monat | die BWA, Zeile Personalkosten |
Der erzielte Stundensatz ist Leistungswert geteilt durch Kundenstunden — also das, was tatsächlich hereinkam. Die Personalkosten je Stunde sind die Personalkosten der BWA geteilt durch dieselben Kundenstunden; sie enthalten also auch Verwaltung und Führung — es ist ein Vollkostensatz.
Gerechnet wird mit abgeschlossenen Monaten. So gehören Stunden und BWA zum selben Zeitraum, und die Schere zeigt ihren echten Stand.
Je Abteilung zeigt die Seite den erzielten Satz. Die Personalkosten führt die BWA für den ganzen Betrieb — die Schere steht deshalb für das Ganze.
Was Sie damit tun
- Zuerst die dritte Kachel lesen. „Was übrig bleibt“ ist die Zahl, die über das Ergebnis entscheidet.
- Den Aufschlag durchspielen. Der Rechner sagt, was ein Euro mehr im Jahr bringt — meist mehr, als jede Kostensenkung realistisch hergibt.
- Die Abteilungstabelle vergleichen. Wo der Satz deutlich unter den anderen liegt, sitzt entweder ein alter Vertrag oder eine falsche Kalkulation.
- Als Maßnahme übernehmen, wenn Sie sich entscheiden. Danach misst die Wirkungs-Nachschau, was daraus geworden ist.
Fallen
⚠️ Der Rechner unterstellt gleiche Menge. Er rechnet den Aufschlag auf die fakturierten Stunden der letzten zwölf Monate. Bei Pauschalverträgen wirkt ein Aufschlag erst zum nächsten Vertragsjahr, bei Rahmenverträgen gar nicht.
⚠️ Der erzielte Satz liegt fast immer unter dem Listenpreis. Nachlässe, nicht berechnete Stunden und Pauschalen drücken ihn. Genau das ist die Information.
⚠️ Steigende Personalkosten je Stunde sind nicht dasselbe wie steigende Löhne. Sie steigen auch, wenn die Mannschaft gleich teuer bleibt und weniger Stunden beim Kunden landen. Ob das der Engpass ist, zeigt Nächster Schritt.
⚠️ Ohne Stunden ist es ein Umsatz-, kein Stundensatz. Die Rechnung aus der BWA teilt den ganzen Umsatz durch Ihre Stunden — Material und Handelsware eingeschlossen. Den erzielten Satz zeigt die Seite erst mit Stunden aus der Zeiterfassung oder als Monatszahlen von Hand (Datenquellen).
Verwandt
- Potenzial — die Lücke, auf die ein Aufschlag einzahlt
- Rechner: Neue Stelle — dieselben Sätze, andere Frage
- Zahlen → Segmente — Rohertrag und Deckungsbeitrag je Geschäftsfeld
Zuletzt geändert: 9. Oktober 2026

