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Die BWA, Zeile für Zeile
Eine vollständige Muster-BWA in der Ordnung, die euer Steuerberater verwendet. Jede Zeile lässt sich aufklappen und erklärt, was sie bedeutet — und was sie ausdrücklich nicht sagt. Wer eigene Zahlen eintippt, sieht die Summen mitlaufen.
Betriebswirtschaftliche Auswertung
Ein Monat. Die Summenzeilen sind grau hinterlegt und rechnen sich selbst; alle anderen Werte lassen sich überschreiben.
Die rechte Spalte zeigt den Anteil an der Gesamtleistung — so, wie eine BWA ihn ausweist.
Fünf Kennzahlen aus diesen Zahlen
Median über alle Größenklassen, Berichtsjahr 2024, Deutsche Bundesbank.
Ihr habt eure BWA zur Hand?
Dann müsst ihr nichts abtippen. Die BWA-Sofort-Analyse liest eine BWA als PDF direkt im Browser und rechnet dieselben Kennzahlen aus euren echten Zahlen.
Wer nur wissen will, wo die eigenen Werte in der Branche liegen, ist beim Kennzahlen-Check schneller — der braucht sechs Zahlen statt einer ganzen BWA.
Was diese Werkbank nicht ist
- Kein Jahresabschluss. Eine BWA ist eine unterjährige Auswertung ohne Abgrenzungen, Rückstellungen und Bewertungen. Die letzte Zeile heißt aus gutem Grund „vorläufiges Ergebnis".
- Kein Steuerrat. Was aus einer Zahl folgt, hängt am Betrieb — das entscheidet niemand am Bildschirm.
- Keine Buchführung. Die eingetippten Zahlen werden nirgends gespeichert und verlassen euren Browser nicht.
Die drei teuersten Fehldeutungen
Drei Missverständnisse tauchen bei fast jedem auf, der eine BWA zum ersten Mal ernst nimmt: Die letzte Zeile ist nicht der Gewinn, das Ergebnis ist nicht der Kontostand, und die Bezugsgröße aller Prozentangaben ist die Gesamtleistung — nicht der Umsatz.
Die Bezugsgröße ist die Gesamtleistung, nicht der Umsatz
Alle Prozentangaben der BWA beziehen sich auf die Gesamtleistung — Umsatz plus Bestandsveränderung plus aktivierte Eigenleistungen. Wer stattdessen den Umsatz nimmt, rechnet eine andere Quote und vergleicht sie mit Branchenwerten, die auf der Gesamtleistung beruhen.
Das Ergebnis ist nicht der Kontostand
Abschreibungen mindern das Ergebnis, ohne dass Geld abfließt. Umgekehrt mindern Tilgungen, Steuervorauszahlungen und Ausschüttungen den Kontostand, ohne im Ergebnis aufzutauchen. Ein Monat mit gutem Ergebnis und leerem Konto ist kein Widerspruch, sondern der Normalfall.
Die letzte Zeile ist nicht der Gewinn
Das vorläufige Ergebnis heißt so, weil Abgrenzungen, Rückstellungen, Bestandsbewertungen und die Abschreibungen des Jahresabschlusses fehlen. Zwischen dieser Zeile und dem festgestellten Jahresabschluss liegen regelmäßig fünfstellige Beträge — in beide Richtungen.