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Wachstum

Rechner → Neue Stelle

Was eine Stelle kostet, was sie einbringt und ab welchem Monat sie sich trägt — mit Standortvergleich und der Gegenrechnung „jemand geht“.

Erklärt die Ansicht /wachstum/rechner/stelle in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

„Können wir uns noch jemanden leisten?“ wird fast immer falsch beantwortet — weil nur die Kostenseite gerechnet wird. Dann sinkt das Ergebnis bei jeder Stelle, und die Antwort ist strukturell nein.

Eine Stelle hat zwei Seiten. Diese Seite — in der App Wachstum → Rechner → Neue Stelle — rechnet beide.

Was du siehst

Der Rechner „Neue Stelle“ mit Standort Hamburg, Abteilung Elektroinstallation, 5.500 Euro Bruttogehalt und 22 Prozent Nebenkosten, daneben das Ergebnis: Vollkosten 84.720 Euro im Jahr, Ertrag bei voller Leistung 8.259,89 Euro im Monat, Deckungsbeitrag 1.199,89 Euro, erster Monat mit Deckung ist Monat 4.
Die Tabelle darunter zeigt achtzehn Monate einzeln — der kumulierte Verlauf ist die Entscheidungsgrundlage.

Zwei Richtungen, umschaltbar: Jemand kommt dazu und Jemand geht.

Der Standort: Hamburg, Deutschland remote oder Arbeitgeberdienst im Ausland. Jeder bringt eigene Annahmen mit — Suchdauer, Anlaufzeit, Nebenkostensatz.

Die Annahmen darunter, alle änderbar: Abteilung, Bruttogehalt, Arbeitgeber-Nebenkosten, Arbeitsplatzkosten je Monat, Anlaufmonate, Zielauslastung, Stundensatz und ein Nachfragewachstum für die Gegenfrage.

Das Ergebnis: Vollkosten je Jahr und je Monat, Ertrag bei voller Leistung, Deckungsbeitrag — und die beiden Zahlen, um die es geht: erster Monat mit Deckung und Monat, in dem die Anlaufverluste wieder eingespielt sind.

Die Tabelle über achtzehn Monate: Leistungsgrad, Kosten, Ertrag, Deckung und die kumulierte Summe.

„Und die andere Richtung“ stellt die Gegenfrage: Reicht die Kapazität heute überhaupt noch, und wann hätte die Suche beginnen müssen?

„In die Planung übernehmen“ legt daraus ein Plan-Ereignis an — mit Kosten und Ertrag.

Woher die Zahlen kommen

Die Vorbelegungen stammen aus euren eigenen Ist-Daten: Der Stundensatz ist Leistungswert geteilt durch Kundenstunden der Abteilung, die Auslastung sind Kundenstunden geteilt durch verfügbare Stunden.

Bis echte Stundensätze gepflegt sind, steht „geschätzt“ daran. Die Unterscheidung ist wichtiger, als sie aussieht: So weiß jeder, ob eine Einstellungsentscheidung auf gemessenen oder geschätzten Werten steht.

Wie eine Abteilung Geld verdient, hängt an ihrem Typ:

TypErtragsweg
LeistungStunden × Satz × Auslastung
Wiederkehrendbetreute Arbeitsplätze × Preis
Neugeschäftverzögert über die Pipeline
Ermöglicherträgt die anderen — Ertrag nur als eigene Annahme

⚠️ Den Ertrag eines Ermöglichers tragt ihr selbst ein. Wer sagt, ein Disponent hebe die Auslastung der anderen, trägt das als eigene, begründete Annahme ein. So bleibt die Rechnung für jede Verwaltungsstelle nachvollziehbar.

Was du damit machst

  1. Den kumulierten Verlauf lesen. Er zeigt, wann sich eine Stelle rechnet — und ob die Kasse bis dahin trägt.
  2. Die Auslastungsschwelle prüfen. Der Satz „Ab X % Auslastung trägt sich die Stelle — geplant sind Y %“ ist die ehrlichste Zusammenfassung der ganzen Rechnung.
  3. Die Standorte vergleichen, bevor die Stellenanzeige geschrieben ist. Suchdauer und Anlaufzeit unterscheiden sich stärker als das Gehalt.
  4. Die Gegenrichtung durchspielen. „Jemand geht“ ist die in der Praxis häufigere Frage — und ihre Antwort ist selten symmetrisch.
  5. In die Planung übernehmen, damit die Planung unter Liquidität mit derselben Annahme weiterrechnet.

Fallen

⚠️ Die Seite rechnet mit euren Abteilungen. Gepflegt werden sie in den Einstellungen.

⚠️ Ein Deckungsbeitrag ist kein Gewinn. Er ist der Beitrag zu den Gemeinkosten. Ob die Stelle das Ergebnis verbessert, hängt davon ab, ob die Gemeinkosten mitwachsen.

⚠️ Der erste Monat zählt als unproduktiv. Das ist Absicht und eher optimistisch: Einarbeitung bindet zusätzlich Zeit der Kollegen, und die steht in keiner Zeile.

⚠️ Die Suchdauer ist die verschwiegene Größe. Vom Suchbeginn bis zum ersten Arbeitstag vergehen im Mittel aller Neueinstellungen 86 Tage (IAB-Stellenerhebung 2025). Knapp drei Monate Suche plus drei Monate Anlauf heißen: Wer heute entscheidet, hat in rund sechs Monaten die volle Leistung. Schwer zu besetzende Stellen dauern länger — tragt dann eure eigene Dauer ein. Deshalb rechnet die Gegenfrage rückwärts.

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Zuletzt geändert: 24. September 2026

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