Für Gastronomie und Hotellerie
Der Gast zahlt heute. Der Lieferant wartet sechs Wochen.
Kaum eine Branche wird schneller bezahlt — und kaum eine hat weniger Eigenkapital. Yupana rechnet beides zusammen: dreizehn Wochen taggenau, danach neun Monate.
Für den ersten Eindruck genügt die letzte Auswertung der Kanzlei: Sie wird im Browser gelesen und dort wieder verworfen — kein Konto, kein Upload. Auf eine Anfrage antwortet ein Mensch, binnen zwei Werktagen.
Von der frag.hugo Informationssicherheit GmbH aus Hamburg · Hosting in Deutschland · keine Tracking-Cookies
Zwischen zwei Auswertungen
Die Kasse stimmt jeden Abend. Der Monat trotzdem nicht.
Tagesumsatz, Warenbestand, Dienstplan: Im Betrieb ist alles bekannt. Was fehlt, ist die Zahl daneben — was von einem starken Wochenende am Monatsende übrig bleibt.
Die BWA kommt sechs Wochen später und rechnet periodengerecht. Das Konto rechnet in Zahlungen. Beide haben recht, und keine der beiden Zahlen passt zur anderen.
Also wird nach Gefühl entschieden: neue Kühlung jetzt oder im Herbst, Aushilfe halten oder gehen lassen. Die Antwort steht in den Zahlen, nur nicht rechtzeitig.
Warum das nicht an euch liegt
Eine Monatssumme ist für einen Betrieb mit Wochenrhythmus zu grob.
Wareneinsatz, Löhne, Miete und Pacht fallen in einem Monat zu sehr verschiedenen Zeitpunkten an. Wer nur die Summe sieht, übersieht die Woche, in der es eng wird.
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Der Zahlungsvorsprung wird nicht gerechnet
Im Gastgewerbe liegt die Debitorenlaufzeit im Median bei 2,9 Tagen, die Kreditorenlaufzeit bei 44,9 Tagen (Deutsche Bundesbank, Verhältniszahlen 2023/2024, WZ 55–56).
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Saison sieht im Vorjahresmonat anders aus
Ein Vergleich mit dem Vormonat ist im Saisongeschäft wertlos. Gebraucht wird derselbe Monat des Vorjahres — und die Erwartung für den nächsten.
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Die Eigenkapitaldecke ist dünn
Der Median der Eigenkapitalquote liegt im Gastgewerbe bei 23,9 % — der fünftniedrigste Wert aller 58 Zweige der Reihe. Ein schwacher Monat ist deshalb schnell existenziell.
So macht Yupana das
Dreizehn Wochen taggenau, danach neun Monate gerechnet.
Yupana liest die BWA der Kanzlei und, wenn ihr wollt, die CAMT-Datei aus eurer Banking-Software. Daraus entsteht eine Vorschau, die in Wochen rechnet statt in Monatssummen.
Der Wochenblick
Miete, Löhne und die Umsatzsteuer treffen selten dieselbe Woche.
Die Liquiditätslinie zeigt die nächsten dreizehn Wochen taggenau, mit der Kontokorrentlinie als zweiter Linie. Danach folgen neun Monate gerechnet.
Wiederkehrende Zahlungen erkennt Yupana aus dem Verlauf, statt sie schätzen zu lassen. Was noch fehlt, steht als Lücke da — nicht als Null.
Der Maßstab
Eure Personalquote gegen 1.126 Betriebe desselben Zweigs.
Der Median der Personalaufwandsquote im Gastgewerbe liegt bei 35,7 % der Gesamtleistung, die mittlere Hälfte zwischen 28,5 und 42,6 % (Deutsche Bundesbank, Berichtsjahr 2024).
Yupana stellt eure Zahl in diese Verteilung, nach Größenklasse getrennt. Dazu die Einschränkung der Quelle: Nur 0,5 % der Betriebe des Zweigs sind erfasst, nach Umsatz 11,3 %.
- Median, unteres und oberes Quartil an jeder Kennzahl
- Nach Umsatzgrößenklasse getrennt, nicht als eine Zahl für alle
- Quelle, Ausgabe und Berichtsjahr stehen an der Zahl
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Die BWA reicht zum Anfangen
Kein Kassensystem wird angebunden, keine Schnittstelle eingerichtet. Die Auswertung der Kanzlei als PDF genügt — am gründlichsten geprüft sind DATEV-Layouts.
Zum BWA-Modul -
Wareneinsatz gegen den Zweig statt gegen ein Gefühl
Die Materialaufwandsquote liegt im Gastgewerbe im Median bei 25,4 % der Gesamtleistung. Eure Zahl daneben ist eine Einordnung, keine Note.
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Verträge, die sich im Sommer von allein verlängern
Kassensoftware, Reservierungssystem, Musiklizenz, Leasing: Laufzeit und Kündigungsfrist liest Yupana aus dem Beleg und meldet den Termin, bevor er vorbei ist.
Verträge und Fristen -
Ein Engpass, nicht zehn Befunde
Am Ende steht ein Satz, was den Betrieb gerade begrenzt, mit zwei bis drei Wegen heraus. Die Diagnose rechnet — im ganzen Weg dorthin arbeitet kein Sprachmodell.
Was die KI tut und was nicht
Woher der Maßstab kommt
Der Vergleichswert stammt aus der Jahresabschlussstatistik der Bundesbank, nicht aus einer Umfrage.
- 2,9 zu 44,9 Tage
- Debitoren- gegen Kreditorenlaufzeit im Gastgewerbe. Beide Werte sind aus den Quoten abgeleitet, nicht direkt gemessen.
- −10,5 %
- Eigenkapitalquote im unteren Viertel der Betriebe unter 2 Mio € Umsatz: negatives Eigenkapital.
- 1.126
- Jahresabschlüsse des Zweigs in der Fachreihe, Berichtsjahr 2024.
Für das Gastgewerbe wertet die Fachreihe 1.126 Jahresabschlüsse aus, Berichtsjahr 2024. Ausgewiesen sind Median und beide Quartile, getrennt nach vier Umsatzgrößenklassen.
Die Einschränkungen stehen bei uns an der Zahl: Die Stichprobe ist zu großen Betrieben hin verzerrt, und sie beruht überwiegend auf Kapitalgesellschaften.
Wir zeigen diese Werte vollständig und kostenlos, auch ohne Konto. Eigene Kundenstimmen haben wir nicht — Yupana ist neu, und wir erfinden keine.
In drei Schritten
So fangt ihr an.
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01
Die letzte BWA hochladen
Sie wird im Browser gelesen, nicht hochgeladen. Nach unter einer Minute steht das Ergebnis erklärt da, mit den Zeilen, aus denen es stammt.
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02
Zwölf Monate nachladen
Erst mit einem Jahr im Rücken wird Saison sichtbar. Eine Jahresdatei der Kanzlei deckt zwölf Monate auf einmal ab.
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03
Das Konto dazunehmen
Die CAMT-Datei aus eurer Banking-Software macht aus der Auswertung eine Vorschau. Rund eine Viertelstunde Einrichtung, gemeinsam per Bildschirmfreigabe.
Bevor du fragst
Was jetzt wahrscheinlich als Einwand kommt.
- Wir haben ein Kassensystem mit Auswertung. Reicht das nicht?
- Für den Umsatz ja. Was die Kasse nicht kennt, sind Miete, Pacht, Leasing, Versicherungen und die Umsatzsteuer-Vorauszahlung — also genau die Zahlungen, an denen eine Woche eng wird. Yupana rechnet mit beidem.
- Brauchen wir DATEV?
- Nein. Die BWA wird als PDF gelesen, egal von welchem System sie kommt. Am gründlichsten geprüft sind DATEV-Layouts. Eine Schnittstelle geht, ist aber keine Voraussetzung.
- Braucht ihr Zugriff auf unser Online-Banking?
- Nein. Yupana liest CAMT.053-Dateien aus eurer Banking-Software. Keine Zugangsdaten, keine PSD2-Freigabe, kein Zahlungsauslösedienst — Yupana kann kein Geld bewegen.
- Wie kommen wir wieder raus?
- Ansehen kostet nichts: sieben Tage mit einer Demo-Firma, ohne Zahlungsmittel. Danach monatlich oder jährlich buchbar, monatlich zum Periodenende kündbar — im Produkt, nicht per Brief. Eure Daten bekommt ihr als vollständigen Export mit.
Häufige Fragen
Was Gastronomen vorher fragen.
- Warum ist die Liquidität in der Gastronomie ein anderes Thema als im Handel?
- Weil der Zahlungsvorsprung umgekehrt läuft. Gäste zahlen sofort, Lieferanten werden später bezahlt: Im Gastgewerbe liegt die abgeleitete Debitorenlaufzeit im Median bei 2,9 Tagen, die Kreditorenlaufzeit bei 44,9 Tagen (Deutsche Bundesbank, Verhältniszahlen 2023/2024). Das ist ein struktureller Vorteil — er finanziert allerdings den laufenden Betrieb und nicht die Rücklage. Genau deshalb fällt ein schwacher Monat hier schneller auf als anderswo.
- Wie hoch ist die Personalquote in der Gastronomie üblicherweise?
- Der Median liegt bei 35,7 % der Gesamtleistung, die mittlere Hälfte der Betriebe zwischen 28,5 und 42,6 % (Deutsche Bundesbank, Wirtschaftszweig 55–56, Berichtsjahr 2024). Zwei Dinge gehören dazu: Bezugsgröße ist die Gesamtleistung, nicht der Rohertrag — das sind zwei sehr verschiedene Zahlen. Und in einer GmbH steckt das Geschäftsführergehalt im Personalaufwand, bei einem Einzelunternehmer nicht.
- Braucht Yupana Zugang zu unserer Kasse?
- Nein. Es gibt keine Kassenschnittstelle und es soll auch keine geben. Yupana liest die BWA, die eure Kanzlei ohnehin erstellt, und wahlweise die CAMT.053-Datei aus eurer Banking-Software. Damit sind Umsatz, Wareneinsatz, Personal und alle Zahlungen abgedeckt — ohne dass jemand an der Kasse etwas ändert.
- Hilft das auch bei Saisonbetrieben?
- Ja, und dort besonders. Yupana vergleicht mit demselben Monat des Vorjahres statt mit dem Vormonat, sobald zwölf Monate geladen sind. Für die Vorschau heißt das: Die schwachen Wochen stehen im Plan, bevor sie kommen. Eine Jahresdatei der Kanzlei bringt die zwölf Monate in einem Schritt.
- Was kostet das für einen Betrieb mit drei Standorten?
- Der Preis gilt je Unternehmen, nicht je Standort und nicht je Kopf; die Nutzerzahl ist unbegrenzt. Standorte lassen sich als Segmente führen und bekommen einen eigenen Deckungsbeitrag. Was nicht zurechenbar ist, steht daneben als ungeschlüsselt — nicht anteilig umgelegt, weil eine Umlage die Frage nur verschiebt.
- Wir haben mehrere Gesellschaften. Sehen wir die zusammen?
- Heute nicht. Jede Gesellschaft ist ein eigener Mandant mit eigener Auswertung; ihr wechselt zwischen ihnen, aber es gibt keine konsolidierte Sicht über mehrere Gesellschaften hinweg. Das ist eine echte Lücke, kein Versehen — wir sagen es lieber vorher als im dritten Monat.
Passt dazu
- Kennzahlen im Gastgewerbe Median und Quartile aus der Jahresabschlussstatistik der Deutschen Bundesbank — kostenlos, ohne Konto.
- Liquiditätsplanung Dreizehn Wochen wochengenau, danach zwölf Monate.
- Außenstände senken Für alles, was nicht am Tresen bezahlt wird.
- Liquiditätsgrade berechnen Was hinter der Zahl steckt, mit der eine Bank rechnet.
Der erste Schritt
Fangt mit dem letzten Monat an.
Nimm die Auswertung, die ohnehin auf dem Schreibtisch liegt, und sieh nach, was Yupana daraus liest. Wenn nichts Neues dabei ist, hast du fünf Minuten verloren.
Antwort von einem Menschen, innerhalb von zwei Werktagen — auch dann, wenn Yupana für euch die falsche Antwort ist. Noch nicht so weit? Dann lies erst mal weiter.
