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Auswertungen

Kapitalfluss

Woher kam das Geld, wohin ging es? Sie sehen, warum die Kasse anders aussieht als das Ergebnis — als Brücke und als Rechnung aus zwei Stichtagen.

Erklärt die Ansicht /zahlen/kapitalfluss in der Anwendung.

Wofür

„Wir haben Gewinn gemacht, aber auf dem Konto ist weniger.“ Das ist eine der häufigsten Fragen im Mittelstand — und sie hat immer dieselbe Struktur: Zwischen Ergebnis und Kasse liegen Bestände, die sich verschoben haben.

Die Seite Kapitalfluss legt diese Verschiebung offen, Zeile für Zeile.

Was Sie sehen

Der Kapitalfluss für Juli 2026 mit Vergleich zum Vormonat: oben der Satz „Ergebnis 21.799 €, Kasse −86.232 € — die Kasse ist trotz Gewinn gesunken.“, größter Treiber ist die Finanzierung, vor allem Eigenkapital, mit 96.200 Euro Abfluss.
Die Brücke ist die Kurzfassung, die Tabelle die Begründung. Beide zeigen dieselben Zahlen — die Tabelle vollständig.

Kopf

Titel Kapitalfluss mit der Frage „Woher kam das Geld, wohin ging es?“. Rechts die Monatswahl und die Vergleichsspalten A und B — je Ist oder Plan, mit der Schnellwahl Vormonat, Vorjahresmonat oder einem beliebigen Monat. Vorgabe für A ist der Vormonat; liegt für den Monat eine Plan-Liquidität vor, zeigt B den Plan.

Oben

Die Urteilszeile — etwa „Ergebnis 21.799 €, Kasse −86.232 € — die Kasse ist trotz Gewinn gesunken.“, ergänzt um den größten Treiber. Ein Klick zeigt den Rechenweg. Darunter ein Satz im Klartext: wie viel aus dem laufenden Geschäft hereinkam und wie das gegenüber Spalte A aussieht.

Vom Ergebnis zur Kasse

Ein Wasserfall: Ergebnis, Abschreibungen, Working Capital, Übrige operative Posten, Investition, Finanzierung, Sonstiges — und am Ende die Veränderung der Kasse. Eine Fahne markiert den größten Abfluss. Unter dem Diagramm öffnet Zahlen zum Diagramm anzeigen dieselben Werte als Tabelle. Auf dem Handy liegt der Wasserfall waagerecht.

Die Rechnung

Daneben Exportieren (PDF, Excel oder CSV), darunter die vollständige Kapitalflussrechnung nach der indirekten Methode: Finanzmittel zu Beginn, laufende Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, Finanzmittel am Ende — mit den gewählten Vergleichsspalten. Wechselt eine Zeile gegenüber der Vergleichsspalte das Vorzeichen, steht die Veränderung nur in Euro.

Unter der Tabelle die Probe: Anfangsbestand plus die drei Cashflows plus „Sonstiger Cashflow“ ergibt den Endbestand. Woraus jede Zeile gerechnet ist klappt für jede Zeile die Bilanzpositionen auf, aus denen sie stammt.

Fehlt eine Saldenliste — für den Monat oder seinen Vormonat —, nennt die Seite den Monat und führt mit Datei hochladen direkt zum Import.

Woher die Zahlen kommen

Aus zwei Bilanzstichtagen: dem Ende des gewählten Monats und dem Ende des Vormonats — also aus derselben Quelle wie die Bilanz. Jede Zeile ist die Differenz zweier Bestände.

Die Restgröße ist benannt. Jede Bilanzposition ist genau einer Zeile zugeordnet; was übrig bleibt, sind ausschließlich Konten, die in keine Position des Kontenrahmens passen. Sie steht als eigene Zeile „Sonstiger Cashflow“, auch wenn sie null ist. Ist sie größer als zehn Prozent der Veränderung der Finanzmittel, erscheint der Kasten Die Restgröße ist auffällig groß: mit den größten dieser Konten.

Was Sie damit tun

  1. Die Brücke lesen, bevor Sie die Tabelle lesen. Meist steht die Antwort schon im größten Balken.
  2. Bei einem großen Working-Capital-Balken in Gebundenes Geld wechseln. Wachsende Forderungen sind Geld, das bei Kunden liegt.
  3. Die Zeile „Sonstiger Cashflow“ prüfen. Steht dort mehr als eine Rundungsgröße, fehlt eine Kontenzuordnung. Das klärt die Kanzlei.
  4. Gegen den Plan vergleichen. Mit Spalte B auf Plan sehen Sie, ob das Geld so geflossen ist, wie Ihre Planung es vorsah.

Fallen

⚠️ Ein Minus heißt „Geld weg“, auch wenn die Bilanzposition wächst. Wachsende Forderungen und Vorräte erscheinen negativ — das Geld steckt dort fest. Das ist die Konvention der indirekten Methode und der häufigste Stolperstein beim ersten Lesen.

⚠️ Es ist eine Rechnung über einen Monat. Sie zeigt, warum sich die Kasse verändert hat. Für die Frage „Reicht es in den nächsten Monaten?“ ist die Liquiditätsprognose unter Planung zuständig; wie Sie den Plan dafür anlegen, steht unter Pläne.

⚠️ Unterjährig fehlen Abschreibungen häufig. Bucht die Kanzlei sie erst zum Jahresende, verschiebt sich die Aufteilung zwischen operativem und Investitions-Cashflow — die Summe stimmt trotzdem.

⚠️ Angelehnt an DRS 21. Die Gliederung folgt dem Standard; gerechnet wird unterjährig, vor den Abschlussbuchungen.

Verwandt

  • Bilanz — die beiden Stichtage, aus denen gerechnet wird
  • Gebundenes Geld — die Bestände im Einzelnen
  • Pläne — dieselbe Frage, nach vorn gerichtet
  • BWA — das Ergebnis, mit dem die Brücke beginnt

Zuletzt geändert: 8. Oktober 2026

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