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Fallstudie

115 Monate BWA, 5.492 Buchungen, sieben Vorsysteme — was dabei herauskam.

Der erste Anwender von Yupana ist ein echtes IT-Systemhaus mit echten Daten: hagel IT-Services GmbH aus Hamburg. Diese Seite erzählt die Mechanik dahinter — was angebunden wurde, was dabei auffiel und was es gekostet hat. Keine Umsatzzahl, kein Ergebnis, keine Kopfzahl: Nur, wie sauber gerechnet wird.

Pilotbetrieb: hagel IT-Services GmbH, Hamburg · Angeboten von: frag.hugo Informationssicherheit GmbH

Der Ausgangspunkt

Sieben Systeme, die alle recht hatten — und keines, das die Frage beantwortete.

Das Ticketsystem zeigte, wie viel Arbeit hereinkam. Die Warenwirtschaft zeigte, was ein Kunde zahlte. Die BWA der Kanzlei zeigte, was am Ende blieb. Jede Zahl stimmte für sich — keine beantwortete, ob ein Kunde mit vielen Tickets noch trug.

Dafür hätte jemand zwei Datenbanken nebeneinanderlegen müssen, quartalsweise, mit drei Exporten und einer Tabelle, die nur eine Person verstand. Beim nächsten Mal wieder von vorn.

Gebaut hat Yupana deshalb Jens Hagel für den eigenen Betrieb — nicht als Produkt für den Markt, sondern weil keine der vorhandenen Auswertungen die Frage beantwortete, die er stellte.

Was angebunden wurde

Sieben Vorsysteme laufen seither täglich in eine Ansicht.

Ticketsystem TANSS, Warenwirtschaft c-entron, Belegarchiv ecoDMS, Microsoft 365, Banking über StarMoney Business, eine Vertriebsmappe in Excel und die BWA der Kanzlei — sieben unterschiedliche Systeme, die im Systemhaus schon vorher liefen.

Yupana legt dabei nichts neu an. Es liest, mit eigenem Zugang, lesend, ohne Schreibrecht — für TANSS und c-entron über eine Lesekennung auf die Datenbank, für die Bank über die CAMT.053-Datei, die die Banking-Software ohnehin exportiert.

Alle sieben Systeme im Detail

Was dabei auffiel

Drei Rechenfehler, die erst die Gegenprobe gegen echte Daten zeigte.

Keiner dieser Befunde sagt etwas über das Geschäft aus — sie sagen etwas über die Mechanik. Genau deshalb stehen sie hier: Wer nachrechnet, findet solche Fehler. Wer nicht nachrechnet, behält sie.

Doppelt gezählter Bestand

95 von 109 Aufträgen auf den Cent

Bündelartikel in der Warenwirtschaft führen unsichtbare Kindzeilen, deren Wert bereits im Kopfpreis steckt. Ohne die passende Filterregel wäre der offene Auftragsbestand 17 % zu hoch ausgewiesen worden. Mit ihr treffen 95 von 109 offenen Aufträgen die Kopfsumme des Quellsystems exakt.

Der Import, der Erfolg meldete

Ein CAMT-Feld an der falschen Stelle gesucht

Ab einer neueren CAMT-Version liegt die Gegenpartei einer Buchung eine Ebene tiefer im XML als zuvor. Ein Import, der nur meldet „erfolgreich", ohne zu sagen, wie viele Felder tatsächlich erkannt wurden, hätte diesen Fehler nie gezeigt.

Vorzeichen aus der Quelle

Ein Feld war schon negativ, bevor gerechnet wurde

Ein Betragsfeld der Warenwirtschaft liefert seinen Wert bereits mit umgekehrtem Vorzeichen. Wer das nicht nachzählt, sondern annimmt, zählt eine Gutschrift wie eine Rechnung — in die falsche Richtung.

Was es gekostet hat

Keine Beratungsstunden — Rechenzeit und ein paar Cent je Dokument.

Yupana ist Software, kein Beratungsprojekt. Was hier „Kosten" heißt, ist deshalb kein Stundensatz, sondern das, was die Anbindung an Rechenzeit und Modellkosten tatsächlich verbraucht.

Wer das anbietet

Das Systemhaus ist der erste Anwender, nicht der Verkäufer.

Angeboten wird Yupana von der frag.hugo Informationssicherheit GmbH, einem eigenen Unternehmen mit eigenem Vertrag. Die hagel IT-Services GmbH ist Pilotbetrieb, nicht Anbieterin — im iTeam-Systemhausverbund wird ohnehin geteilt, was im eigenen Haus funktioniert; diese Seite ist derselbe Gedanke, nur für ein Werkzeug statt für Einkauf oder Vor-Ort-Vertretung.

Was sicher noch fehlt: eine unabhängige Zertifizierung und weitere Anwenderfälle außerhalb des eigenen Betriebs. Was schon da ist, steht auf dieser Seite — mit den Zahlen, die man nachrechnen kann.

Warum ein Systemhaus eine Finanzsoftware baut

Kurz beantwortet

Was diese Fallstudie ist — und was nicht.

Ist das eine echte Fallstudie oder ein Marketingtext?
Der Pilotbetrieb ist real: die hagel IT-Services GmbH aus Hamburg, seit über zehn Jahren im iTeam-Systemhausverbund. Gebaut hat Yupana Jens Hagel für den eigenen Betrieb. Was hier steht, ist auf Zeilen im Code nachvollziehbar — Sync-Läufe, Test-Fälle, Migrationen —, nicht auf ein Testimonial.
Warum stehen hier keine Zahlen zu Umsatz oder Ergebnis?
Weil der Pilotbetrieb einen Namen trägt und jede bisher anonyme Betriebszahl damit zurechenbar wird. Diese Seite zeigt deshalb ausschließlich Mechanik-Zahlen — wie sauber importiert, zugeordnet und nachgerechnet wird. Umsatz, Ergebnis und Kopfzahl bleiben den anonymen Auswertungen auf den anderen Seiten vorbehalten.
Verkauft die hagel IT-Services GmbH ihre eigene Software?
Nein. Angeboten wird Yupana von der frag.hugo Informationssicherheit GmbH, einem eigenen Unternehmen mit eigenem Vertrag. Das Systemhaus ist der erste Anwender, nicht der Verkäufer — im iTeam-Verbund wird ohnehin geteilt, was im eigenen Haus funktioniert.
Gilt das auch für ein Unternehmen ohne IT-Systemhaus-Hintergrund?
Die sieben angebundenen Vorsysteme sind auf ein IT-Systemhaus zugeschnitten (TANSS, c-entron). Die Mechanik dahinter — CAMT-Import, BWA-Historie, Positionsregeln gegen doppelt gezählte Bestände — ist es nicht. Für Details zu einer bestimmten Branche siehe die eigene Lösungs- oder Branchenseite.

Seht euch die Mechanik an einer eigenen BWA an.

Die Fallstudie beantwortet, wie sauber gerechnet wird. Ob es für euren Betrieb passt, zeigt eure eigene Auswertung schneller als jeder weitere Absatz.