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Dokumentation · Wachstum Alle Themen anzeigen

Wachstum

Die Kundenkarte

Ertrag, Arbeit und Geld eines Kunden nebeneinander — die Seite vor dem Kundengespräch.

Erklärt die Ansicht /kunden/[id] in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Über einen Kunden reden drei Abteilungen, und jede meint etwas anderes: Der Vertrieb meint den Umsatz, die Technik die Stunden, die Buchhaltung die offenen Posten. Diese drei Antworten lagen bisher auf drei Seiten.

Vor einem Kundengespräch braucht man sie nebeneinander.

Was du siehst

Die Kundenkarte der SAGA Unternehmensgruppe: oben Chips für unter Vertrag, 34 Prozent wiederkehrend und Daten seit Juli 2025, darunter drei Spalten Ertrag mit Umsatz und Marge, Arbeit mit Kundenstunden und Leistungswert, Geld mit offenen Posten und ältestem Posten, darunter der Zwölf-Monats-Verlauf.
Drei Spalten, drei Fragen: Was bringt er? Was kostet er an Zeit? Zahlt er?

Die Chips oben sagen, mit wem man es zu tun hat: unter Vertrag oder nicht, wie viel des Umsatzes wiederkehrend ist, seit wann Daten vorliegen.

Drei Spalten:

SpalteFrageQuelle
ErtragWas bringt er?Warenwirtschaft
ArbeitWas kostet er an Zeit?Ticketsystem
GeldZahlt er?Offene Posten

Am Fuß einer Spalte steht ein Urteil, wo es eine Schwelle gibt — „kostet Geld“ bei negativer Deckung, „überfällig“ bei einem Posten über 90 Tage.

Der Verlauf zeigt zwölf Monate mit Umsatz, Stunden und Deckung.

Woher die Zahlen kommen

Umsatz und Materialeinsatz aus der Warenwirtschaft, Stunden und Leistungswert aus dem Ticketsystem, offene Posten aus der Forderungsliste. Wie alt jede Quelle ist, steht in der Leiste unter der Überschrift.

Vorgänge und Rechnungen im Detail stehen weiter in TANSS und c-entron — Yupana rechnet damit, es ersetzt sie nicht.

Was du damit machst

Die Karte ist die Vorbereitung auf ein Gespräch: über den Preis, über einen Vertrag, über eine offene Rechnung. Ein einzelner Monat mit negativer Deckung ist ein Projekt; drei in Folge sind eine Preisfrage.

Von hier führen Wege zu den Forderungen und zur Kundenübersicht.

Fallen

⚠️ „Deckung nach Vollkosten“ trägt ihren Kostensatz im Namen. Sie rechnet Marge minus Leistungswert, und der Leistungswert enthält alle Gemeinkosten. Ein Kunde mit negativer Deckung ist deshalb nicht automatisch ein Verlustgeschäft — er trägt seine direkten Kosten womöglich sehr wohl. Deshalb steht der Deckungsbeitrag I daneben, der ohne Gemeinkosten rechnet.

⚠️ „n. v.“ heißt nicht null. Ohne erfasste Stunden gibt es keinen Leistungswert und damit keine Deckung. Ein Kunde ohne Zeiterfassung sieht sonst aus wie einer ohne Aufwand.

⚠️ Die Marge stammt aus der Warenwirtschaft, nicht aus der Buchhaltung. Sie rechnet kalkulierte Einkaufskosten je Rechnung, die BWA den gebuchten Wareneinsatz einer Periode. Zwischen beiden liegt erfahrungsgemäß der Faktor zwei — die Zahl taugt zum Vergleich der Kunden untereinander, nicht als absoluter Betrag.

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Zuletzt geändert: 2. September 2026

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