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Module (intern)

Die Kundenkarte

Ertrag, Arbeit und Geld eines Kunden nebeneinander — die Seite vor dem Kundengespräch.

Erklärt die Ansicht /wachstum/kunden/[id] in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Über einen Kunden reden drei Abteilungen, und jede meint etwas anderes: Der Vertrieb meint den Umsatz, die Technik die Stunden, die Buchhaltung die offenen Posten. Die Kundenkarte legt die drei Antworten nebeneinander — so, wie man sie vor einem Kundengespräch braucht.

Was Sie sehen

Die Kundenkarte der SAGA Unternehmensgruppe für zwölf Monate von August 2025 bis Juli 2026: oben der Datenstand Aufträge und offene Posten 31.08. und die Chips „unter Vertrag“, „34 % wiederkehrend“ und „Daten seit Aug 2025“, darunter der Block Ertrag mit 1.896.236 € Umsatz, 1.023.089 € Marge, 54,0 % Marge in Prozent und noch ohne Wert für die Deckung nach Vollkosten; darunter beginnt der Block Arbeit.
Drei Blöcke, drei Fragen: Was bringt er? Was kostet er an Zeit? Zahlt er?

Die Chips oben sagen, mit wem man es zu tun hat: unter Vertrag oder nicht, wie viel des Umsatzes wiederkehrend ist, seit wann Daten vorliegen.

Drei Spalten:

SpalteFrageQuelle
ErtragWas bringt er?Warenwirtschaft
ArbeitWas kostet er an Zeit?Zeiterfassung oder Auftragssystem
GeldZahlt er?Offene Posten

Am Fuß einer Spalte steht ein Urteil, wo es eine Schwelle gibt — „kostet Geld“ bei negativer Deckung, „überfällig“ bei einem Posten über 90 Tage.

Der Verlauf zeigt zwölf Monate mit Umsatz, Stunden und Deckung.

Woher die Zahlen kommen

Umsatz und Materialeinsatz aus der Warenwirtschaft, Stunden und Leistungswert aus der Zeiterfassung oder dem Auftragssystem, offene Posten aus der Forderungsliste. Wie alt jede Quelle ist, steht in der Leiste unter der Überschrift.

Vorgänge und Rechnungen im Detail stehen weiter in Ihren Vorsystemen — Yupana rechnet mit ihren Daten.

Was Sie damit tun

Die Karte ist die Vorbereitung auf ein Gespräch: über den Preis, über einen Vertrag, über eine offene Rechnung. Ein einzelner Monat mit negativer Deckung ist ein Projekt; drei in Folge sind eine Preisfrage.

Von hier führen Wege zu den Forderungen und zur Kundenübersicht.

Fallen

⚠️ „Deckung nach Vollkosten“ trägt ihren Kostensatz im Namen. Sie rechnet Marge minus Leistungswert, und der Leistungswert enthält alle Gemeinkosten. Ein Kunde mit negativer Deckung ist deshalb nicht automatisch ein Verlustgeschäft — er trägt seine direkten Kosten womöglich sehr wohl. Deshalb steht der Deckungsbeitrag I daneben, der ohne Gemeinkosten rechnet.

⚠️ „n. v.“ heißt nicht null. Ohne erfasste Stunden gibt es keinen Leistungswert und damit keine Deckung. Ein Kunde ohne Zeiterfassung sieht sonst aus wie einer ohne Aufwand.

⚠️ Die Marge stammt aus der Warenwirtschaft, nicht aus der Buchhaltung. Sie rechnet kalkulierte Einkaufskosten je Rechnung, die BWA den gebuchten Wareneinsatz einer Periode. Zwischen beiden liegt erfahrungsgemäß der Faktor zwei — die Zahl taugt zum Vergleich der Kunden untereinander, nicht als absoluter Betrag.

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Zuletzt geändert: 2. September 2026

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