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Abschluss und Bestände

Working Capital

Forderungen, Verbindlichkeiten und Bank — und der Abgleich zwischen dem, was die Buchhaltung sagt, und dem, was auf dem Konto steht.

Erklärt die Ansicht /bwa/working-capital in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Zwischen „verdient“ und „auf dem Konto“ liegt das Umlaufvermögen: Rechnungen, die noch offen sind, Rechnungen, die noch zu zahlen sind, und der Bestand dazwischen. Diese Seite zeigt beide Seiten nebeneinander — und macht eine Gegenprobe, die sonst niemand macht.

Was du siehst

Working Capital für Juni 2026: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 389.177,74 Euro, Bankguthaben 378.864,75 Euro, Kasse 3.400 Euro, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 229.016,20 Euro, darunter der Abgleich zwischen Saldenliste und Kontoauszug.
Der Abgleich unten ist der eigentliche Zweck: Zwei Quellen für dieselbe Größe, und die Differenz muss sich erklären lassen.

Oben fünf Kacheln: Forderungen aus L+L, Bankguthaben, Kasse, Verbindlichkeiten aus L+L und Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten. Unter jeder steht, aus wie vielen Konten sie besteht.

Der Bankensaldo-Abgleich. Links, was die Summen- und Saldenliste zum Monatsende sagt. Rechts, was der letzte importierte Kontoauszug sagt. Dazwischen die Differenz.

Das Zahlungsziel (DSO). Forderungen aus L+L geteilt durch Monatsumsatz mal 30 — eine grobe Näherung auf Monatsbasis.

Zwei Gegenproben. Gegen die Umsatzsteuer-Voranmeldung und gegen die Warenwirtschaft. Beide stehen auch dann da, wenn die Quelle fehlt — dann mit dem Satz, was fehlt und wie es hereinkommt.

Woher die Zahlen kommen

Die Bestände aus der Summen- und Saldenliste, der Kontoauszug aus den eingelesenen Bankumsätzen. Das sind zwei unabhängige Quellen für dieselbe Größe — und genau deshalb ist der Vergleich etwas wert.

Die Gegenprobe gegen die Umsatzsteuer-Voranmeldung liest die Voranmeldung aus den Sammel-PDFs der Kanzlei, sofern sie mitgeliefert wird. Die Gegenprobe gegen die Warenwirtschaft braucht eine angebundene Warenwirtschaft.

Was du damit machst

  1. Die Differenz im Bankabgleich einordnen. Eine Differenz ist normal — die Saldenliste zeigt den Monatsletzten, der Kontoauszug den letzten importierten Tag. Auffällig wird sie, wenn sie größer ist, als die Buchungen dazwischen erklären.
  2. Das Zahlungsziel im Verlauf beobachten. Ein steigender DSO über drei Monate ist eine Ankündigung, kein Zufall.
  3. Bei auffälligen Forderungen in die Forderungen wechseln. Dort steht die Fälligkeitsstruktur je Kunde statt eines Durchschnitts.

Fallen

⚠️ Der DSO hier ist eine Näherung, keine Messung. Er teilt einen Bestand durch einen Monatsumsatz. Wer die echte Fälligkeitsstruktur braucht, braucht die Offene-Posten-Liste — die steht unter Forderungen.

⚠️ Kleine Abweichungen bei der Umsatzsteuer sind normal. Umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich wird unterschiedlich erfasst: Anzahlungen sind bei Vereinnahmung steuerpflichtig, aber erst bei Leistung ertragswirksam.

⚠️ „1 Konto“ heißt nicht „ein Kunde“. Die Kachel zählt Sachkonten, nicht Personenkonten. Wie sich die Forderungen auf Kunden verteilen, steht nicht hier.

⚠️ Ein fehlender Kontoauszug macht den Abgleich wertlos, nicht falsch. Läuft die Bridge nicht mehr, bleibt der letzte Stand stehen — das Datum daneben ist deshalb wichtiger als die Zahl.

Verwandt

  • Forderungen — dieselben Außenstände, nach Alter und Kunde
  • Bilanz — dieselben Bestände in der HGB-Gliederung
  • Cash-Radar — was daraus für die nächsten Wochen folgt

Zuletzt geändert: 30. August 2026

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