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Abschluss und Bestände

Gebundenes Geld

Forderungen, Verbindlichkeiten und Bank — und der Abgleich zwischen dem, was die Buchhaltung sagt, und dem, was auf dem Konto steht.

Erklärt die Ansicht /zahlen/kennzahlen/gebundenes-geld in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Zwischen „verdient“ und „auf dem Konto“ liegt das Umlaufvermögen: Rechnungen, die noch offen sind, Rechnungen, die noch zu zahlen sind, und der Bestand dazwischen. Diese Seite — gebundenes Geld (Working Capital), in der App unter Zahlen → Kennzahlen → Gebundenes Geld — zeigt beide Seiten nebeneinander — mit einer Gegenprobe zwischen Buchhaltung und Konto.

Was du siehst

Die Seite Gebundenes Geld für Juli 2026: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 388.726,29 Euro, Bankguthaben 293.035,41 Euro, Kasse 3.400 Euro, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 228.433,52 Euro, darunter der Abgleich zwischen Saldenliste und Kontoauszug mit 39.391,71 Euro Differenz und das Zahlungsziel von 20 Tagen.
Der Abgleich unten ist der eigentliche Zweck: Zwei Quellen für dieselbe Größe, und die Differenz muss sich erklären lassen.

Oben fünf Kacheln: Forderungen aus L+L, Bankguthaben, Kasse, Verbindlichkeiten aus L+L und Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten. Unter jeder steht, aus wie vielen Konten sie besteht.

Der Bankensaldo-Abgleich. Links, was die Summen- und Saldenliste zum Monatsende sagt. In der Mitte, was der letzte importierte Kontoauszug sagt. Rechts die Differenz.

Das Zahlungsziel (DSO). Forderungen aus L+L geteilt durch Monatsumsatz mal 30 — eine grobe Näherung auf Monatsbasis.

Zwei Gegenproben. Gegen die Umsatzsteuer-Voranmeldung und gegen die Warenwirtschaft. Steht eine Quelle noch aus, steht dort, wie sie hereinkommt.

Woher die Zahlen kommen

Die Bestände aus der Summen- und Saldenliste, der Kontoauszug aus den eingelesenen Bankumsätzen. Das sind zwei unabhängige Quellen für dieselbe Größe — und genau deshalb ist der Vergleich etwas wert.

Die Gegenprobe gegen die Umsatzsteuer-Voranmeldung liest die Voranmeldung aus den Sammel-PDFs der Kanzlei, sofern sie mitgeliefert wird. Die Gegenprobe gegen die Warenwirtschaft braucht eine angebundene Warenwirtschaft.

Was du damit machst

  1. Die Differenz im Bankabgleich einordnen. Eine Differenz ist normal — die Saldenliste zeigt den Monatsletzten, der Kontoauszug den letzten importierten Tag. Auffällig wird sie, wenn sie größer ist, als die Buchungen dazwischen erklären.
  2. Das Zahlungsziel im Verlauf beobachten. Ein steigender DSO über drei Monate ist eine Ankündigung, kein Zufall.
  3. Bei auffälligen Forderungen in die Forderungen wechseln. Dort steht die Fälligkeitsstruktur je Kunde statt eines Durchschnitts.

Fallen

⚠️ Der DSO hier ist eine Näherung. Er teilt einen Bestand durch einen Monatsumsatz. Wer die echte Fälligkeitsstruktur braucht, braucht die Offene-Posten-Liste — die steht unter Forderungen.

⚠️ Kleine Abweichungen bei der Umsatzsteuer sind normal. Umsatzsteuerlich und ertragsteuerlich wird unterschiedlich erfasst: Anzahlungen sind bei Vereinnahmung steuerpflichtig, aber erst bei Leistung ertragswirksam.

⚠️ „1 Konto“ zählt Sachkonten. Wie sich die Forderungen auf Kunden verteilen, steht unter Forderungen.

⚠️ Das Datum am Kontoauszug zählt mehr als die Zahl. Der Abgleich zeigt den letzten eingelesenen Stand — wie aktuell er ist, steht daneben.

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Zuletzt geändert: 30. August 2026

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