Daten einlesen
DATEV-Buchungsstapel für Kostenstellen
Die Anleitung für die Kanzlei: Buchungsstapel im DATEV-Format exportieren – und wie Yupana daraus Kostenstellen und Projekte liest, abgestimmt gegen die Summen- und Saldenliste.
Diese Seite ist zum Weiterleiten gedacht. Sie ist für die Steuerkanzlei geschrieben: Ihr Mandant möchte seine Kosten je Kostenstelle sehen und braucht dafür die Buchungsstapel als Datei.
Wofür der Buchungsstapel gebraucht wird
Die Summen- und Saldenliste trägt Ihr Mandant ohnehin in Yupana ein; aus ihr entstehen BWA, Bilanz und Kennzahlen. Die Kostenstelle (KOST1) und die zweite Ebene für Projekte (KOST2) stehen dagegen an der einzelnen Buchung. Dafür liest Yupana den Buchungsstapel im DATEV-Format – die Standard-Schnittstelle, mit der DATEV-Rechnungswesen-Programme Buchungen austauschen.
Der Buchungsstapel ergänzt die Summen- und Saldenliste: Er füllt die Kostenstellen und die Ist-Kosten von Förderprojekten.
Export aus Kanzlei-Rechnungswesen
So beschreibt es die DATEV-Hilfe (Dok.-Nr. 1036541, Stand 21.05.2026):
- Den Mandantenbestand öffnen; Belege buchen ist geschlossen.
- Im Menü Bestand | Exportieren | DATEV-Format wählen.
- Im Fenster Export DATEV-Format das Register Bewegungsdaten wählen und das Kontrollkästchen Buchungsstapel aktivieren.
- Auf Buchungsstapel hinzufügen klicken und die Stapel des gewünschten Zeitraums anhaken – am besten alle Stapel der Monate, die Ihr Mandant auswerten möchte. Mit OK bestätigen.
- Unter Exportziel den Zielordner einstellen und auf Exportieren klicken.
DATEV legt für jeden Buchungsstapel eine eigene Datei an (DTVF_*.csv). Alle
Dateien eines Exports lassen sich in Yupana auf einmal einlesen.
Einen einzelnen Stapel exportieren Sie alternativ über Auswertungen | Finanzbuchführung | Primanota: Stapel öffnen, dann Bearbeiten | Primanota im DATEV-Format exportieren.
So liest Yupana die Datei ein
Der Mandant legt die Dateien in Yupana unter Einstellungen → Datenquellen → Import ab und wählt die Methode DATEV-Buchungsstapel (für Kostenstellen). Die Kanzlei nutzt dafür den Upload-Link, den ihr der Mandant schickt – derselbe Link, über den sie auch die Summen- und Saldenliste ablegt (Die Kanzlei lädt hoch).
Beim Einlesen geschieht dreierlei:
- Verdichten: Yupana fasst die Buchungen zu Konto × Kostenstelle × Monat zusammen und speichert nur diese Summen. Buchungstexte, Belegnummern und Geschäftspartner werden verworfen, die Datei selbst wird nicht abgelegt.
- Anlegen: Kostenstellen, die Yupana noch nicht kennt, legt es mit ihrer Nummer an; den Namen trägt der Mandant nach.
- Abstimmen: Liegt für denselben Monat eine Summen- und Saldenliste vor, vergleicht Yupana die Summen je Konto. Das Ergebnis steht im Import und unter Kostenstellen → Verwalten → Importe.
Einzelbuchungen speichert Yupana nur, wenn der Mandant an einem Förderprojekt ausdrücklich die Belegliste einschaltet – und dann nur für Buchungen auf der Kostenstelle dieses Projekts, Personalkosten als Monatssumme.
Fallen
⚠️ Alle Stapel eines Monats schicken. Ein Import ersetzt die Kostenstellen-Werte der Monate, die er abdeckt. Fehlt ein Stapel, fehlen dessen Buchungen – die Abstimmung gegen die Summen- und Saldenliste zeigt die Lücke an.
⚠️ Das DATEV-Format, nicht der ASCII-Export. Die erste Zeile der Datei beginnt mit „DTVF“ oder „EXTF“. Andere Exporte (Kontenbeschriftungen, Debitoren und Kreditoren) erkennt Yupana und nennt beim Einlesen, was die Datei enthält.
⚠️ Große Bestände in Teilen. Über 32 MB lehnt der Import eine Datei ab; dann den Zeitraum teilen, etwa je Quartal.
Verwandt
- Kostenstellen – was aus dem Buchungsstapel wird
- DATEV-Freigabe für die Kanzlei – der Weg über die Schnittstelle
- Datenexport aus DATEV – Summen- und Saldenliste und BWA
- Die Kanzlei lädt hoch – Dateien über einen Link ablegen
Quellen
- Buchungsstapel und Stammdaten im DATEV-Format exportieren (DATEV, Dok.-Nr. 1036541) — abgerufen am 14.10.2026
- DATEV-Format, Kopfzeile (DATEV Developer-Portal) — abgerufen am 13.10.2026
Zuletzt geändert: 14. Oktober 2026

