Die Zahlen des Monats
Hinweise zu den Zahlen
Neun Detektoren rechnen mit — und jeder meldet, sobald eure Urteile ihn bestätigt haben.
Erklärt die Ansicht /zu-tun/hinweise/befunde
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Eine BWA sagt, was war. Sie sagt nicht, was davon auffällig ist. Diese Seite — in der App Zu tun → Hinweise — sammelt die Auffälligkeiten, die sich rechnen lassen: Kostenarten, die aus ihrem eigenen Rahmen laufen, Margen, die je Segment rutschen, Buchungen, die nicht zu den Kontobewegungen passen.
Und sie beantwortet eine zweite Frage: Darf dieser Detektor überhaupt schon etwas auslösen?
Was du siehst
Oben die Detektoren. Je Typ steht dort die Schwelle, ab der er anschlägt, wie viele Befunde er bisher erzeugt hat und wie viele davon bestätigt wurden. Jeder lässt sich auf Aus, Testbetrieb oder Scharf stellen.
Darunter die Befunde des Monats. Jede Karte trägt
- die Art (Alert oder Chance) und den Detektor, aus dem sie stammt,
- den Betrag, um den es geht,
- einen Satz, der die Auffälligkeit beschreibt,
- Herleitung anzeigen — die vollständige Rechnung, aufklappbar,
- und Stimmt das? mit den Antworten ja, nein und egal.
Woher die Zahlen kommen
Aus den importierten BWA-Zahlen, den Kontobewegungen und — beim Renewal-Detektor — den erfassten Verträgen. Befunde entstehen durch Rechenregeln. Jede Karte lässt sich über „Herleitung anzeigen“ von Hand nachrechnen; das ist der Zweck des Ausklappers.
Die Schwellen stehen an jedem Detektor und sind änderbar. Wo eine Schwelle in Euro und in Prozent steht, müssen beide überschritten sein — so bleibt ein Konto mit 40 € Volumen bei kleinen Schwankungen ruhig.
Was du damit machst
- Urteile fällen. Jedes „ja“ oder „nein“ unter einer Karte ist eine Datenzeile über den Detektor, nicht über den einzelnen Befund. Nach fünf Urteilen wird er bewertbar.
- Einen Detektor scharf schalten, wenn er es trägt — mindestens fünf Urteile und mindestens 70 % davon bestätigt. Dann meldet er; vorher protokolliert er nur.
- Einen Detektor abschalten, der bei euch nicht passt. Ein Betrieb ohne Segmente braucht keinen Margen-Rutsch.
- „gesamte Historie anzeigen“, wenn ein Befund über mehrere Monate läuft. Ein einzelner Monat sagt selten, ob etwas Trend oder Ausrutscher ist.
Fallen
⚠️ „Stimmt das?“ urteilt über den Detektor, nicht über die Buchung. Die Freigabe einer einzelnen Ausgabe steht unter Zu tun → Klären und ist etwas ganz anderes. Wer hier „nein“ klickt, sagt: Diese Regel hat hier danebengelegen — nicht: Diese Ausgabe war nicht in Ordnung.
⚠️ Der Anteil bestätigter Befunde erscheint ab fünf Urteilen. Bis dahin steht dort „noch kein Urteil — 5 nötig“.
⚠️ Ein Befund ist kein Fehler. „54.070,18 € mehr Materialeinkauf als im Schnitt der letzten sechs Monate“ kann eine Großbestellung für ein Projekt sein, das im Folgemonat abgerechnet wird. Der Detektor sieht die Abweichung, nicht den Grund — den kennst du.
⚠️ Der Detektor „BWA ↔ Bank“ schlägt bei jedem Betrieb mit Zahlungszielen an. Gebuchte Kosten und abgeflossenes Geld fallen zeitlich auseinander; das ist normal. Interessant wird er erst, wenn der Abstand über Monate in dieselbe Richtung wächst.
Verwandt
- Monat im Jahresverlauf — die Zeile, aus der ein Befund stammt
- Monatsbrief — dieselben Befunde in ganzen Sätzen
- Hinweise zu Ausgaben — das Gegenstück auf der Ausgabenseite
Zuletzt geändert: 30. August 2026

