Zum Inhalt springen
Dokumentation · Module (intern) Alle Themen anzeigen

Module (intern)

Inhaberblick

Wohin geht die Firma? Der Engpass, die Woche aus Tagesquellen, zwölf Monate gegen die zwölf davor, Bestand und Firmenwert — auf einer Seite im Modul Wachstum.

Erklärt die Ansicht /wachstum/inhaberblick in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Der Inhaberblick beantwortet eine Frage: Wohin geht die Firma?

Wie der einzelne Monat gelaufen ist, zeigt das Cockpit — die Startseite für alle. Der Inhaberblick schaut weiter: zwölf abgeschlossene Monate, der Bestand aus der Bilanz und was die Firma wert ist. Zwanzig Minuten im Monat, nach der Monatsreife am 10., genügen. Er gehört zum Modul Wachstum und liegt dort unter Inhaberblick.

Was Sie sehen

Der Inhaberblick des Beispielbetriebs für zwölf Monate bis Juli 2026: oben „Inhaberbrief drucken“ und der Schalter „Am 12. per E-Mail“, darunter die Datenstand-Leiste mit BWA Juli (14.08.), Aufträgen 31.08. und Bank 31.08., der Engpass-Satz „Ihre Rücklage deckt 2,5 Monatskosten — Einnahmen nicht gegengerechnet.“ und die ersten Kacheln von „Diese Woche“: Umsatz letzter Monat 569.148 Euro gegen 538.383 Euro im Juli 2025 und Auslastung 85 Prozent von April bis Juli 2026.
Oben der eine Satz, darunter die Woche aus Tagesquellen. Weiter unten folgen Ergebnis, Bestand, Ausführung und Firmenwert.

Ganz oben der Engpass — die eine Sache, an der es gerade hängt. Ein Satz, ein Klick zur Begründung unter Nächster Schritt. Übersteigen die Ausschüttungen das Ergebnis des Vorjahres, steht darunter ein zweiter Satz: wie viel aus der Substanz kommt.

Diese Woche — fünf Kacheln aus Tagesquellen: Umsatz im Monat, Auslastung, Auftragsvorlauf, Kasse, Mahnstrecke. Ein Urteil — „gedeckt“, „zu dünn“, „trägt“ — steht an den beiden Kacheln mit einer begründeten Schwelle: Auftragsvorlauf und Kasse. Umsatz und Auslastung zeigen die Richtung, die Mahnstrecke den Betrag.

Die Ergebnistabelle ist so sortiert, dass das Ergebnis von oben nach unten enger wird: Umsatz → Rohertrag → EBITDA → Betriebsergebnis → Vorläufiges Ergebnis. Wer sie von oben liest, sieht, an welcher Stufe es kippt.

Der Bestand darunter: Eigenkapital mit Quote, Verschuldungsgrad, Ausschüttung im Jahr, Bilanzsumme — alle aus der Bilanz und alle mit aufgehender Probe.

Ausführung und Firmenwert schließen ab: wie viele Maßnahmen im Ihre Maßnahmen stehen und was die Firma nach Branchenfaktoren wert wäre — als Spanne, sobald das EBITDA bereinigt ist.

Woher die Zahlen kommen

Alle Ergebniszeilen stammen aus einem Ergebnis-Set — derselben Rechnung, aus der auch die übrigen Seiten im Wachstum (Modul) ihre Zahlen nehmen. So steht überall dieselbe Zahl. Der Bestand kommt aus der Bilanz.

Die Kacheln der Woche kommen aus Tagesquellen:

KachelQuelle
Umsatz im MonatWarenwirtschaft, monatlicher Abgleich
AuslastungZeiterfassung oder Auftragssystem
AuftragsvorlaufWarenwirtschaft, täglich
KasseBank und Liquiditätsvorschau
MahnstreckeWarenwirtschaft, täglich

Wie alt jede Quelle ist, steht in der Leiste unter der Überschrift. Die BWA hat ihren Platz unter Zahlen → Monat: Bis zum 10. bucht die Kanzlei nach, für den Wochenrhythmus zählen deshalb die Tagesquellen.

Was Sie damit tun

Mit dem Schalter „Am 12. per E-Mail“ oben rechts kommt derselbe Blick als Inhaberbrief am 12. jedes Monats ins Postfach: das Ergebnis, der Bestand und der Firmenwert.

Warum am 12.: Bis zum 10. bucht die Kanzlei nach. Am 12. steht der Monat fest — und die Zahl im Brief bleibt die Zahl.

Fallen

⚠️ „nahe null“ statt einer Steigerungsrate. Ein Betriebsergebnis, das von −94.474 € auf 22.492 € steigt, hat sich um 124 % verbessert. Die Zahl ist richtig, die Aussage nicht: Bei 0,9 % Umsatzrendite entscheidet ein einzelner Abrechnungstag über das Vorzeichen. Liegt ein Wert unter fünf Prozent seiner Bezugsgröße, steht deshalb das Wort und nicht die Prozentzahl.

⚠️ Die Eigenkapitalquote steht zweimal da. In einer unterjährigen Summen- und Saldenliste stehen Vorsteuer und Umsatzsteuer nebeneinander, statt gegeneinander verrechnet zu sein; das bläht die Bilanzsumme auf und drückt die Quote um rund neun Punkte. Netto ist die Zahl, die eine Bank am Jahresende sieht.

⚠️ Der Firmenwert braucht die Bereinigung. Ein EBITDA aus der laufenden Buchhaltung enthält die Vergütung des geschäftsführenden Gesellschafters, Einmaleffekte und Buchungslücken — und wird mit vier bis acht multipliziert. Was einzutragen ist, steht unter Bereinigung.

⚠️ Zum Monatsanfang zeigt die Umsatz-Kachel den Vormonat. Steht am zweiten des Monats noch keine Rechnung im System, zeigt sie den letzten vollen Monat und sagt es dazu.

⚠️ Ein niedriger Erfassungsgrad sieht aus wie fehlende Arbeit. Wenn Stunden nicht gebucht werden, fällt die Auslastung — ob dahinter weniger Arbeit oder weniger Erfassung steckt, sagen die Daten nicht. Der Blick auf die Erfassungsdisziplin gehört vor jede Maßnahme.

Verwandt

Zuletzt geändert: 25. September 2026

Sehen Sie in fünf Minuten, was in Ihren Zahlen steht.

Laden Sie Ihre letzte BWA oder Summen- und Saldenliste hoch — 14 Tage kostenlos, mit Ihren eigenen Zahlen.

14 Tage kostenlos testen

Mit Ihren eigenen Zahlen. Alle Funktionen offen. Endet von selbst.

Beispielfirma ansehen

Fragen? Schreiben Sie uns.