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Dokumentation · Wachstum Alle Themen anzeigen

Wachstum

Der Montag

Zehn Minuten am Montagmorgen — fünf Zahlen, drei Listen, ein Satz. Die Startseite der Geschäftsführung.

Erklärt die Ansicht /montag in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Sie beantwortet eine Frage: Was mache ich diese Woche?

Nicht „wie lief das Jahr“ — dafür gibt es den Monatsblick. Nicht „wohin geht die Firma“ — dafür Dein nächster Schritt. Der Montag ist die Seite, die man aufschlägt, bevor die erste Besprechung anfängt, und nach zehn Minuten wieder zumacht.

Was du siehst

Die Montagsseite: oben die Datenstand-Leiste mit den Quellen Aufträge, OPOS und Bank, darunter der Engpass-Satz, fünf Kacheln mit Umsatz, Auslastung 82 Prozent, Auftragsvorlauf 16,9 Wochen, Kasse 333.574 Euro und Mahnstrecke, und darunter die drei Listen Offene Aufträge älter als 90 Tage, Neugeschäft ohne Vertrag und Kunden die Geld kosten.
Fünf Kacheln sagen, wie es steht. Die drei Listen darunter sagen, was zu tun ist — jede mit einem Knopf „Weitergeben“.

Ganz oben der Engpass — die eine Sache, an der es gerade hängt. Ein Satz, ein Klick zur Begründung. Kein „Stimmt das?“: Die Frage gehört auf die Seite, auf der auch Schwelle, Rechenweg und Möglichkeiten stehen.

Dann fünf Kacheln: Umsatz im Monat, Auslastung, Auftragsvorlauf, Kasse, Mahnstrecke. Ein Urteil — „gedeckt“, „zu dünn“, „trägt“ — steht nur an den beiden Kacheln, für die es eine begründete Schwelle gibt: Auftragsvorlauf und Kasse. Umsatz und Auslastung zeigen die Richtung ohne Wertung, die Mahnstrecke einen Betrag ohne Pfeil. Eine Ampel ohne Begründung ist eine Behauptung.

Darunter drei Listen mit höchstens fünf Zeilen: offene Aufträge älter als 90 Tage, Neugeschäft ohne Vertrag, Kunden mit negativer Deckung. Jede hat einen Knopf „Weitergeben“.

Woher die Zahlen kommen

Alles auf dieser Seite kommt aus Tagesquellen:

KachelQuelle
Umsatz im MonatWarenwirtschaft, monatlicher Abgleich
AuslastungTicketsystem
AuftragsvorlaufWarenwirtschaft, täglich
KasseBank und Cash-Radar
MahnstreckeWarenwirtschaft, täglich

Die BWA kommt hier nicht vor. Sie meint am zweiten Montag im Monat noch den Vormonat, weil die Kanzlei bis zum 10. nachbucht; ein Wochenrhythmus auf Monatszahlen ist keiner. Wie alt jede Quelle ist, steht in der Leiste unter der Überschrift.

Was du damit machst

Der Knopf „Weitergeben“ schickt eine Liste an die Person, die sie abarbeitet — Dispatching, Vertrieb —, mit Betreff, Vorschau und einer Notiz. Eine Liste zu lesen ändert nichts; sie weiterzugeben schon. Jede Weitergabe steht im Protokoll.

Dazu kommt der Montagsbrief: dieselben Zahlen als Mail, montags um 6:30 Uhr, an alle mit der Sicht Geschäftsführung, die ihn abonniert haben.

Fallen

⚠️ „0 €“ ist keine Zahl, sondern eine Lücke. Steht am zweiten des Monats noch keine Rechnung im System, zeigt die Umsatz-Kachel den letzten vollen Monat und sagt es dazu. Ein roter Abwärtspfeil auf einer Null wäre eine Falschaussage — es ist nichts eingebrochen, es ist noch nichts erfasst.

⚠️ Die Auslastung nennt einen Zeitraum, keinen Stichtag. Sie rechnet über die vorliegenden Leistungsmonate; „Stand September“ über einer Zahl aus zwölf Monaten wäre ein Wochenwert, der keiner ist.

⚠️ Ein niedriger Erfassungsgrad sieht aus wie fehlende Arbeit. Wenn Stunden nicht gebucht werden, fällt die Auslastung — ob dahinter weniger Arbeit oder weniger Erfassung steckt, sagen die Daten nicht. Der Blick auf die Erfassungsdisziplin gehört vor jede Maßnahme.

Verwandt

  • Der Wachstumsbereich — warum dieser Engpass und kein anderer, wo die Arbeit steht, welche Kunden tragen
  • Cash-Radar — wie sich das Konto entwickelt

Zuletzt geändert: 2. September 2026

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