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Anomalien

Yupana findet die Ausgaben, die still weiterlaufen.

Sechs Detektoren laufen still mit und spülen hoch, was sonst in der Monatssumme verschwindet: Kleinbeträge ohne Besitzer, neue Abbuchungen, Preise in Trippelschritten und Lizenzen ohne Anmeldung.

14 Tage kostenlos testen

Mit euren eigenen Zahlen. Alle Module offen. Endet von selbst.

Jeder Detektor ist geprüft, bevor er meldet: 548 Befunde wurden im Schattenbetrieb beurteilt, bevor der erste melden durfte.

Die Hinweise im Demo-Mandanten als Karten: zwei ungenutzte Lizenzen über je 23,10 Euro im Monat — Microsoft 365 Business Premium, zugewiesen an h.paulsen und j.wiechmann, seit 137 bzw. 212 Tagen ohne Sign-in, mit der Frage, ob die Lizenz gekündigt oder neu zugewiesen werden soll.

Zeile 47 auf dem Auszug

3 € im Monat. Yupana schaut zweimal hin.

Ein kleiner Betrag, ein unbekannter Anbieter, der Beleg offen. Beim Durchsehen geht er zwischen den großen Posten unter.

Zwölf solcher Zeilen ergeben einen vierstelligen Jahresbetrag. Yupana zeigt ihn euch zusammen.

Wo Yupana ansetzt

Große Posten prüft ihr schon. Yupana prüft die kleinen.

Verschwendung sieht selten nach Verschwendung aus. Sie ist regelmäßig, klein und in ihrer Höhe völlig unauffällig. Genau deshalb überlebt sie jeden Kostencheck.

Dazu kommt: Ein Werkzeug, das drei Jahre lang läuft, gilt irgendwann als gesetzt — auch wenn der Kollege, der es wollte, längst woanders arbeitet.

Zwei Menschen sehen sich gemeinsam eine Übersicht auf einem Tablet an

Sechs Detektoren suchen Zombie-Abos, vergessene Trials, stille Preissteigerungen, doppelte Werkzeuge, tote Lizenzen und verpasste Fristen.

Was still mitläuft

Sechs Muster, nach denen Yupana für euch sucht.

Was ein Befund von einer Meldung unterscheidet

Schmerz, Betrag, drei Antworten.

Jede Karte sagt in einem Satz, was das Problem ist, was es im Monat kostet und woran Yupana es festmacht. Daneben liegen die Buchungen, der Beleg und der Vertrag.

Antworten gibt es genau drei: Brauchen wir noch. Kündigen helfen. Ignorieren mit Begründung.

Die Begründung ist Pflicht und landet im Protokoll. So bleibt die Entscheidung stehen, und der Befund ist erledigt.

Der wichtigste Teil dieser Seite

Ein neuer Detektor lernt erst still mit.

Jeder Detektor startet im Schattenbetrieb: Er schreibt seine Befunde mit, und beurteilt wird Fall für Fall, ob er richtig lag — mit Daumen hoch oder runter.

Stimmt die Trefferquote auf echten Daten, wird er scharfgeschaltet. Im Pilotbetrieb sind so 548 Befunde beurteilt worden, bevor der erste einen Menschen erreicht hat.

Der Grund ist simpel: Ein Frühwarnsystem wirkt, wenn man ihm glaubt. Jede Meldung, die kommt, soll sitzen.

Wie die Liquiditätsvorschau rechnet

Auch in der BWA

Auch die BWA hat ihre Auffälligkeiten.

Weicht eine Kostenart deutlich vom eigenen Mittel ab, entsteht daraus derselbe Kartentyp, mit Aufklappweg bis zur einzelnen Buchung.

Rutscht die Marge einer Produktlinie gegen den Halbjahresschnitt ab, steht das da, bevor es im Jahresabschluss auffällt. Dasselbe gilt für Buchungen ohne passende Zahlung und umgekehrt.

Montagmorgens kommt eine Mail mit den neuen Befunden und dem geschätzten Sparbetrag. Verschickt wird, was schon berechnet ist.

Der Monatsbrief für Juli 2026 im Demo-Mandanten Nordlicht Elektrotechnik, freigegeben und ohne Sprachmodell aus den gerechneten Zahlen erzeugt: Umsatz 569.147,82 Euro nach 609.426,81 Euro im Vormonat, Rohertragsquote 51,5 Prozent, Betriebsergebnis 31.209,98 Euro, kumuliert 153.812,56 Euro; darunter „Was auffällt“ mit dem Umsatzrückgang von 40.278,99 Euro und einer Kündigungsfrist bei der Telekom.

Ihr entscheidet

Hinweise, die euch die Entscheidung lassen.

Alle Software-Abos im Blick

Häufige Fragen

Was zu den Befunden gefragt wird.

Wie oft meldet sich Yupana?
Einmal pro Woche als Zusammenfassung, plus die Liste unter „Zu tun → Hinweise“, wenn du hineinsiehst. So bleibt es eine ruhige Übersicht.
Was, wenn ein Befund für uns in Ordnung ist?
Ignorieren mit Begründung. Der Befund verschwindet aus der Ansicht, die Begründung bleibt im Protokoll, und die Sache ist erledigt.
Woher weiß Yupana, dass eine Lizenz ungenutzt ist?
Aus Microsoft 365. Dort steht, wann sich ein Konto zuletzt angemeldet hat. Die Schwelle stellt ihr ein, üblich sind 30, 60 oder 90 Tage.
Findet das auch etwas, wenn wir gut aufgeräumt sind?
Meistens ja, aber weniger. Am häufigsten sind gekündigte Verträge, die weiter abbuchen, und Lizenzen von Personen, die das Unternehmen verlassen haben.
Können wir eigene Regeln für Befunde hinterlegen?
Ja. Schwellen und Fristen sind einstellbar, einzelne Detektoren lassen sich abschalten, und wiederkehrende Zahlungen bekommen alle 90 Tage ohnehin eine Nachfrage.

Der Einstieg

Der erste Durchgang bringt meist sofort etwas ans Licht.

Beim ersten Lauf über echte Kontodaten kommt fast immer etwas hoch, das seit Jahren läuft — und das ihr ab jetzt in der Hand habt.

Legt im Test euren Kontoauszug als CAMT-Datei ab, und die Detektoren laufen über eure eigenen Buchungen. Nach wenigen Minuten seht ihr, was bei euch still mitläuft.

14 Tage kostenlos testen

Mit euren eigenen Zahlen. Alle Module offen. Endet von selbst.

Im Pilotbetrieb wurden 548 Anomalie-Befunde im Schattenbetrieb geprüft, bevor ein einziger Detektor scharf geschaltet wurde.

Aus der Anwendung

Neun Detektoren, jeder einzeln scharfschaltbar

Jeder Typ startet im Testbetrieb. Scharf geschaltet wird er, wenn mindestens fünf Befunde beurteilt und mindestens 70 % davon bestätigt sind — die Schwelle steht direkt an der Zeile.

Die Seite Hinweise des Demo-Mandanten für Juli 2026: die Detektoren mit Schwelle, Zahl der Befunde und Anteil bestätigter Urteile, je mit dem Schalter Aus, Testbetrieb oder Scharf — die Kostenarten-Drift ist mit 83 Prozent aus sechs Urteilen bereit zum Scharfschalten.