Ausgaben und Verträge
Anbieter
Alle Empfänger mit Profil, Historie, Vertrag und Belegen — und die Stelle, an der Kategorie und Verantwortung gesetzt werden.
Erklärt die Ansicht /vendors
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Ein Kontoauszug kennt Zeichenketten wie „SONEPAR DEUTSCHLAND GMBH NL HAMBURG“. Eine Ausgabenkontrolle braucht Anbieter: mit Branche, Vertrag, Historie und einem Menschen, der zuständig ist. Diese Seite macht aus dem einen das andere.
Was du siehst
Die Liste mit Filtern nach Status: alle, offen, freigegeben, ohne Kategorie. Je Zeile: Anbieter mit Website, Kategorie, zugewiesene Person, Gesamtausgaben und Freigabestatus mit Name und Datum.
Das Anbieterblatt
Ein Klick öffnet alles zu einem Empfänger auf einer Seite: die Buchungen im Verlauf, der erkannte Zahlungsrhythmus, die zugeordneten Belege, die Vertragsdaten und die Funde, die es zu diesem Anbieter gab.
Hier werden Kategorie und verantwortliche Person gesetzt — einmal, mit Wirkung auf alle Buchungen dieses Anbieters, auch rückwirkend.
Woher die Zahlen kommen
Die Buchungen aus den Bankumsätzen. Das Profil — Name, Beschreibung, Website, Branche — entsteht aus einer Recherche und wird je Anbieter einmal gespeichert; danach ist es sofort da.
Der Zahlungsrhythmus wird erkannt: gleicher Empfänger, wiederkehrendes Muster. Daraus entstehen der Durchschnittsbetrag und die Erwartung der nächsten Buchung.
Microsoft 365 ist ein Sonderfall. Der Betrag daneben ist ein Listenpreis zur Einordnung, keine Ausgabe. Ein zweiter Eintrag „Microsoft 365“ mit echten Buchungen kann daneben stehen — das eine ist die Lizenzsicht, das andere die Bankbewegung.
Was du damit machst
- Auf „Ohne Kategorie“ filtern. Das ist die Arbeitsliste — meist wenige Anbieter, die viele Buchungen tragen.
- Kategorie und Verantwortliche setzen. Beides gilt danach für alles, was von diesem Anbieter kommt.
- Nach Gesamtausgaben sortieren, wenn du sparen willst. Die oberen drei Zeilen sind meist zwei Drittel der Summe.
- Fehlende Verträge hier ergänzen. Danach rechnet der Fristenkalender mit.
Fallen
⚠️ „Teilweise freigegeben“ heißt: es liegt noch etwas im Eingang. Der Zusatz nennt die Zahl. Ein Anbieter gilt erst dann als erledigt, wenn keine offene Buchung mehr übrig ist.
⚠️ Derselbe Anbieter kann zweimal auftauchen. Wenn der Buchungstext wechselt — andere Niederlassung, anderer Zahlungsdienstleister —, entstehen zwei Einträge. Sie lassen sich zusammenführen; ungeprüft zusammenzulegen wäre schlimmer, weil zwei ähnliche Namen zwei Firmen sein können.
⚠️ Der Listenpreis ist keine Ausgabe. Wer die Spalte „Gesamtausgaben“ über alle Zeilen addiert, addiert Äpfel und Birnen. Die Kopfzeile sagt deshalb ausdrücklich „exkl. M365-Listenpreis“.
⚠️ Eine zugewiesene Person ist keine Freigabe. Sie ist die Zuständigkeit für die Frage „brauchen wir das noch“ — die Freigabe steht im Eingang.
Verwandt
- Eingang und Freigaben — wo die Entscheidungen fallen
- Verträge und Fristen — die Laufzeiten dahinter
- Aufgedeckt — was zu einem Anbieter auffällt
Zuletzt geändert: 30. August 2026
