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Ausgaben und Verträge

Eingang und Freigaben

Der Kartenstapel mit allem, was auf eine Entscheidung wartet — je Anbieter eine Karte, nicht je Buchung.

Erklärt die Ansicht /inbox in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Jede Ausgabe braucht irgendwann jemanden, der sagt: bekannt und gewollt. Ohne das ist eine Ausgabenkontrolle eine Liste. Der Eingang ist die Stelle, an der aus Buchungen Entscheidungen werden — und er ist so gebaut, dass es Minuten dauert, nicht Stunden.

Was du siehst

Der Eingang mit nach Anbietern gruppierten Buchungen: je Karte Empfänger, Kategorie, Zahl der Buchungen, Gesamtbetrag und Zeitraum, dazu die Knöpfe „Ablehnen
Dreizehn Anbieter statt 281 Einzelbuchungen. Wer zehn Buchungen desselben Anbieters vor sich hat, entscheidet einmal.

Oben die Erklärung, was „freigeben“ heißt — und darunter die Auswahl, als wer du freigibst. Die Freigabe trägt immer eine echte Person.

Der Kartenstapel, gruppiert nach Empfänger. Je Karte: Anbieter, Kategorie, Zahl der Buchungen, Gesamtbetrag, Zeitraum. Dazu Alle freigeben, Ablehnen und der Ausklapper zu den Einzelbuchungen.

Pflichtposten gebündelt. Lohn, Steuern und Sozialabgaben fasst der Eingang zu einem Sammelposten zusammen — ein Klick statt hunderter.

Am Handy: rechts wischen = freigeben, links wischen = ablehnen, antippen öffnet die Details. Am Schreibtisch dieselben Aktionen als Knöpfe.

Woher die Zahlen kommen

Aus den eingelesenen Bankumsätzen. Was hier landet, ist alles, was noch keine Entscheidung hat: neue Empfänger, unklare Kategorien, Buchungen ohne Freigabe.

Eingehende Zahlungen stehen nicht im Eingang — Kundengeld muss niemand freigeben.

Vier Zustände gibt es:

ZustandBedeutung
offenNoch von niemandem angesehen.
freigegebenEin Mensch mit Freigaberecht hat bestätigt: bekannt und gewollt. Mit Name und Zeitpunkt protokolliert.
automatisch freigegebenEine Regel hat freigegeben. Immer als solche markiert, nie versteckt.
abgelehntAls „nicht in Ordnung“ markiert — taucht in den Auswertungen als Problemfall auf.

Was du damit machst

  1. Nach Empfänger arbeiten, nicht nach Datum. Kategorien hängen am Empfänger: Einmal gesetzt, gelten sie rückwirkend für alle Buchungen dieses Anbieters und für alles, was künftig kommt.
  2. Freigeben, wenn bekannt und gewollt. Das deckt alle Buchungen dieses Anbieters ab.
  3. Im Zweifel ablehnen. Eine Ablehnung ist kein Beinbruch — sie heißt „bitte klären“ und macht den Posten sichtbar, statt ihn stillschweigend durchzuwinken. Der Grund ist dabei die eigentliche Information.
  4. Regeln anlegen, wo sich etwas jeden Monat wiederholt. Eine Regel besteht aus Empfänger, Betragsgrenze und verantwortlicher Person — anzulegen unter Einstellungen.

Fallen

⚠️ Es gibt keine Freigabe „durch das System“. Auch eine automatische Freigabe nennt den Menschen, der die Regel aufgestellt hat. Genau das macht sie im Nachhinein verteidigbar.

⚠️ Die Betragsgrenze einer Regel ist eure Toleranz, nicht der übliche Betrag. „Bis 400 €“ heißt: Die übliche Rechnung über 272 € läuft durch, eine plötzliche über 1.800 € bleibt liegen. Wer die Grenze auf den üblichen Betrag setzt, bekommt jede Preiserhöhung als Rückfrage.

⚠️ Kategorie ändern wirkt rückwirkend. Das ist gewollt — und der Grund, im ersten Monat nach Empfänger statt nach Datum zu arbeiten.

⚠️ Eine Freigabe altert. Sie sagt nichts darüber, ob die Leistung heute noch gebraucht wird. Dafür gibt es das Quartals-Review.

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Zuletzt geändert: 30. August 2026

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