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Ausgaben und Verträge

Freigaben

Die Liste „Zu tun → Klären“ mit allem, was auf eine Entscheidung wartet — dahinter der Eingang mit einer Karte je Anbieter.

Erklärt die Ansicht /zu-tun/eingang in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Jede Ausgabe braucht irgendwann jemanden, der sagt: bekannt und gewollt. Die Liste unter Zu tun → Klären ist die Stelle, an der aus Buchungen Entscheidungen werden — und sie ist so gebaut, dass es in Minuten erledigt ist.

Was du siehst

Der Reiter Klären unter „Zu tun“ mit dem Filter „Ohne Anbieter“ (10 von 37): je Zeile Datum, Empfänger, „eine Buchung wartet auf Freigabe“, Betrag und Quelle Bank sowie die Knöpfe „Ansehen“ und „Anbieter“ — oben Sonepar mit 13.054,11 Euro vom 23.08.
Eine Zeile je Anbieter. Wer zehn Buchungen desselben Anbieters vor sich hat, entscheidet einmal.

Die Liste unter „Klären“. Oben die Filter Alle, Ohne Anbieter, Ohne Kategorie, Abweichung, Auffällig und Rezertifizierung mit ihren Zählern. Je Zeile: Datum, Anbieter, was offen ist, Betrag und Quelle — und rechts die Handlung. Bei wartenden Freigaben heißt sie Ansehen, daneben führt Anbieter zur Seite des Anbieters.

Ansehen öffnet den Eingang — gruppiert nach Empfänger, eine Karte je Anbieter mit Kategorie, Zahl der Buchungen, Gesamtbetrag und Zeitraum. Dazu Alle freigeben, Ablehnen und der Ausklapper zu den Einzelbuchungen. Die Freigabe trägt immer den Namen dessen, der angemeldet ist.

Pflichtposten gebündelt. Lohn, Steuern und Sozialabgaben fasst der Eingang zu einem Sammelposten zusammen — ein Klick statt hunderter.

Am Handy: rechts wischen = freigeben, links wischen = ablehnen, antippen öffnet die Details. Am Schreibtisch dieselben Aktionen als Knöpfe.

Woher die Zahlen kommen

Aus den eingelesenen Bankumsätzen. Was hier landet, ist alles, was auf eine Entscheidung wartet: neue Empfänger, unklare Kategorien, Buchungen ohne Freigabe.

Der Eingang zeigt die Ausgaben; eingehende Zahlungen laufen direkt in die Auswertungen.

Vier Zustände gibt es:

ZustandBedeutung
offenWartet auf den ersten Blick.
freigegebenEin Mensch mit Freigaberecht hat bestätigt: bekannt und gewollt. Mit Name und Zeitpunkt protokolliert.
automatisch freigegebenEine Regel hat freigegeben. Immer als solche markiert.
abgelehntAls „nicht in Ordnung“ markiert — taucht in den Auswertungen als Problemfall auf.

Was du damit machst

  1. Nach Empfänger arbeiten. Kategorien hängen am Empfänger: Einmal gesetzt, gelten sie rückwirkend für alle Buchungen dieses Anbieters und für alles, was künftig kommt.
  2. Freigeben, wenn bekannt und gewollt. Das deckt alle Buchungen dieses Anbieters ab.
  3. Im Zweifel ablehnen. Eine Ablehnung heißt „bitte klären“ und macht den Posten sichtbar. Der Grund ist dabei die eigentliche Information.
  4. Regeln anlegen, wo sich etwas jeden Monat wiederholt. Eine Regel besteht aus Empfänger, Betragsgrenze und verantwortlicher Person — anzulegen unter Einstellungen.

Fallen

⚠️ Hinter jeder Freigabe steht ein Mensch. Auch eine automatische Freigabe nennt den Menschen, der die Regel aufgestellt hat. Genau das macht sie im Nachhinein verteidigbar.

⚠️ Die Betragsgrenze einer Regel ist eure Toleranz. „Bis 400 €“ heißt: Die übliche Rechnung über 272 € läuft durch, eine plötzliche über 1.800 € bleibt liegen. Wer die Grenze auf den üblichen Betrag setzt, bekommt jede Preiserhöhung als Rückfrage.

⚠️ Kategorie ändern wirkt rückwirkend. Das ist gewollt — und der Grund, im ersten Monat nach Empfänger statt nach Datum zu arbeiten.

⚠️ Eine Freigabe altert. Ob die Leistung heute noch gebraucht wird, klärt die Rezertifizierung.

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Zuletzt geändert: 30. August 2026

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