Ausgaben und Verträge
Eingang und Freigaben
Der Kartenstapel mit allem, was auf eine Entscheidung wartet — je Anbieter eine Karte, nicht je Buchung.
Erklärt die Ansicht /inbox
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Jede Ausgabe braucht irgendwann jemanden, der sagt: bekannt und gewollt. Ohne das ist eine Ausgabenkontrolle eine Liste. Der Eingang ist die Stelle, an der aus Buchungen Entscheidungen werden — und er ist so gebaut, dass es Minuten dauert, nicht Stunden.
Was du siehst
Oben die Erklärung, was „freigeben“ heißt — und darunter die Auswahl, als wer du freigibst. Die Freigabe trägt immer eine echte Person.
Der Kartenstapel, gruppiert nach Empfänger. Je Karte: Anbieter, Kategorie, Zahl der Buchungen, Gesamtbetrag, Zeitraum. Dazu Alle freigeben, Ablehnen und der Ausklapper zu den Einzelbuchungen.
Pflichtposten gebündelt. Lohn, Steuern und Sozialabgaben fasst der Eingang zu einem Sammelposten zusammen — ein Klick statt hunderter.
Am Handy: rechts wischen = freigeben, links wischen = ablehnen, antippen öffnet die Details. Am Schreibtisch dieselben Aktionen als Knöpfe.
Woher die Zahlen kommen
Aus den eingelesenen Bankumsätzen. Was hier landet, ist alles, was noch keine Entscheidung hat: neue Empfänger, unklare Kategorien, Buchungen ohne Freigabe.
Eingehende Zahlungen stehen nicht im Eingang — Kundengeld muss niemand freigeben.
Vier Zustände gibt es:
| Zustand | Bedeutung |
|---|---|
| offen | Noch von niemandem angesehen. |
| freigegeben | Ein Mensch mit Freigaberecht hat bestätigt: bekannt und gewollt. Mit Name und Zeitpunkt protokolliert. |
| automatisch freigegeben | Eine Regel hat freigegeben. Immer als solche markiert, nie versteckt. |
| abgelehnt | Als „nicht in Ordnung“ markiert — taucht in den Auswertungen als Problemfall auf. |
Was du damit machst
- Nach Empfänger arbeiten, nicht nach Datum. Kategorien hängen am Empfänger: Einmal gesetzt, gelten sie rückwirkend für alle Buchungen dieses Anbieters und für alles, was künftig kommt.
- Freigeben, wenn bekannt und gewollt. Das deckt alle Buchungen dieses Anbieters ab.
- Im Zweifel ablehnen. Eine Ablehnung ist kein Beinbruch — sie heißt „bitte klären“ und macht den Posten sichtbar, statt ihn stillschweigend durchzuwinken. Der Grund ist dabei die eigentliche Information.
- Regeln anlegen, wo sich etwas jeden Monat wiederholt. Eine Regel besteht aus Empfänger, Betragsgrenze und verantwortlicher Person — anzulegen unter Einstellungen.
Fallen
⚠️ Es gibt keine Freigabe „durch das System“. Auch eine automatische Freigabe nennt den Menschen, der die Regel aufgestellt hat. Genau das macht sie im Nachhinein verteidigbar.
⚠️ Die Betragsgrenze einer Regel ist eure Toleranz, nicht der übliche Betrag. „Bis 400 €“ heißt: Die übliche Rechnung über 272 € läuft durch, eine plötzliche über 1.800 € bleibt liegen. Wer die Grenze auf den üblichen Betrag setzt, bekommt jede Preiserhöhung als Rückfrage.
⚠️ Kategorie ändern wirkt rückwirkend. Das ist gewollt — und der Grund, im ersten Monat nach Empfänger statt nach Datum zu arbeiten.
⚠️ Eine Freigabe altert. Sie sagt nichts darüber, ob die Leistung heute noch gebraucht wird. Dafür gibt es das Quartals-Review.
Verwandt
- Aufgedeckt — was sichtbar wird, sobald der Eingang leer ist
- Quartals-Review — die Freigabe mit Verfallsdatum
- Einstellungen — Freigabeberechtigte und Regeln
Zuletzt geändert: 30. August 2026
