Controlling-Software für KMU: Anbieter im Vergleich
Controlling-Software für kleine und mittlere Unternehmen im Vergleich: woher die Zahlen kommen, wie lange die Einführung dauert und was die Werkzeuge kosten.
Inhalt in Kürze
- Neun Anbieter von Controlling-Software im Vergleich (DATEV mit zwei Produkten), mit Preisen von den Anbieterseiten, geprüft am 11. Oktober 2026.
- Die Werkzeuge unterscheiden sich vor allem darin, woher die Zahlen kommen und wer sie einrichtet: aus der BWA der Kanzlei, aus einem eigenen Datenmodell oder aus dem Bankkonto.
- Für kleine und mittlere Unternehmen entscheidet die Zeit bis zur ersten belastbaren Zahl häufiger als der Funktionsumfang.
- Ein Kennzahlenwert wird erst mit einem Maßstab zur Aussage: dem eigenen Ziel und dem Wert, der in Branche und Größenklasse üblich ist.
Die Anbieter im Überblick
Die Tabelle ordnet jeden Anbieter nach Datenquelle und Zielgruppe. Die Preise sind die kleinste Stufe mit Kennzahlen oder Planung, als Anbieterangabe ohne Umsatzsteuer (Stand: 11. Oktober 2026).
| Anbieter und Zielgruppe | Zahlen kommen aus | Preis ab (Monat) |
|---|---|---|
| Companyon Mittelstand | Buchhaltung (BWA) | 69 € (Basic), Kennzahlen ab 109 €, jährlich |
| DATEV Controllingreport DATEV-Mandanten | DATEV-Buchhaltung | im Paket Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen |
| DATEV Analyse und Planung über die Kanzlei | DATEV-Buchhaltung | im Kanzleipaket, kein Einzelpreis |
| Lexware Office Kleinbetriebe | eigene Buchhaltung | 21,90 € (L) |
| Corporate Planning jede Größe, viele Gesellschaften | eigenes Datenmodell, über 350 Vorsysteme | auf Anfrage |
| Jedox Mittelstand bis Konzern | eigenes Datenmodell, Excel | auf Anfrage |
| LucaNet Konzerne, Finanzteams | Konzernplanung | auf Anfrage |
| Diamant/4 Mittelstand ab 50 Beschäftigten | eigene Buchhaltung | auf Anfrage |
| Agicap Mittelstand | Bankkonten | auf Anfrage |
| Yupana Controlling Mittelstand mit Kanzlei-Buchhaltung | Buchhaltung (BWA, SuSa) | 59 € jährlich, 79 € monatlich |
Wettbewerber verlinken wir bewusst nicht — die Preisseiten sind über den Anbieternamen leicht zu finden. Fünf Anbieter nennen keinen Preis, DATEV verkauft beide Produkte nur im Paket. Bei Werkzeugen mit Einführungsprojekt ist das die Regel.
Die Anbieter im Einzelnen
Companyon
Companyon wertet die Buchhaltung aus: BWA, Kennzahlen, Planung und Liquidität für Geschäftsführer im Mittelstand.
Die Preisseite nennt Basic ab 69 €, Professional ab 109 € und Expert ab 179 € im Monat bei jährlicher Zahlung, je eine Firma mit zwei Anwendern (Stand: 11. Oktober 2026).
Kennzahlen enthält das Paket Professional, die Liquiditätsprognose das Paket Expert. Die automatische Übernahme der Summen- und Saldenliste aus DATEV kostet laut Preisseite 79 € im Monat zusätzlich (Stand: 11. Oktober 2026).
Den Vergleich in allen Punkten finden Sie unter Companyon-Alternative.
DATEV Controllingreport und DATEV Analyse und Planung
DATEV bietet Controlling in zwei Formen an. Der Controllingreport ist laut DATEV kostenloser Bestandteil von DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen — er steht also Betrieben zur Verfügung, die selbst mit DATEV buchen (Stand: 11. Oktober 2026).
DATEV Analyse und Planung ist der Nachfolger der zum Jahresende 2025 eingestellten DATEV Unternehmensplanung. Das Produkt steckt im Kanzleipaket Wirtschaftsberatung; Unternehmen kommen über ihre Steuerkanzlei heran.
Für Betriebe, deren Kanzlei Planungsberatung anbietet, ist das der kürzeste Weg. Wer selbst planen und die Zahlen jederzeit sehen will, ist auf die Kanzlei als Zwischenstation angewiesen.
Lexware Office
Lexware Office ist ein Buchhaltungsprogramm für Selbstständige und kleine Betriebe. Liquiditätsprognose und Buchhaltung mit Gewinn- und Verlustrechnung enthält laut Preisseite der Tarif L für 21,90 € im Monat (Stand: 11. Oktober 2026).
Das passt, wenn die Buchhaltung ohnehin dort läuft. Wer bei der Kanzlei bucht und eine BWA aus DATEV bekommt, braucht ein Werkzeug, das diese Datei liest.
Corporate Planning
Corporate Planning verbindet Planung, Berichtswesen und Konsolidierung in einem System. Die Startseite nennt Anbindungen an über 350 Vorsysteme, darunter DATEV.
Preise veröffentlicht der Anbieter nicht; der Weg führt über eine Vorführung (Stand: 11. Oktober 2026).
Die Stärke ist die Breite: Ergebnis-, Bilanz- und Finanzplanung, Konzernabschluss und Berichte für viele Gesellschaften. Das rechnet sich, wenn ein Controller das Modell im Haus pflegt.
Jedox
Jedox ist eine Planungsplattform mit Excel-Oberfläche. Unternehmen, die ihre Planung aus vielen Tabellen in ein gemeinsames Modell überführen wollen, finden hier eine vertraute Arbeitsweise.
Die Preisseite nennt drei Pakete ohne Beträge; die Cloud-Fassung wird je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung berechnet (Stand: 11. Oktober 2026).
Das Datenmodell ist frei gestaltbar — und muss deshalb gestaltet werden. Für ein KMU ohne Controlling-Abteilung heißt das in der Regel: mit einem Beratungspartner.
LucaNet
LucaNet gehört in eine andere Klasse: Konsolidierung, Planung und Konzern-Reporting für Finanzteams großer Unternehmensgruppen.
Die Preisseite nennt drei Pakete ohne Beträge; Lizenzen laufen mindestens zwölf Monate (Stand: 11. Oktober 2026). Für eine einzelne GmbH mit Kanzlei-Buchhaltung ist das in der Regel mehr Werkzeug als Aufgabe.
Diamant/4
Diamant verbindet Buchhaltung und Controlling — Kostenrechnung, Planung, Konsolidierung — in einer Cloud-Lösung und richtet sich laut Anbieter an den Mittelstand ab 50 Beschäftigten.
Ein Angebot gibt es nach einem Beratungsgespräch (Stand: 11. Oktober 2026). Das Werkzeug passt, wenn die Buchhaltung ohnehin ins eigene Haus wechseln soll.
Agicap
Agicap ist ein Werkzeug für Liquidität und Zahlungsströme aus den Bankkonten, mit Schwerpunkt auf Unternehmen mit mehreren Gesellschaften. Agicap ordnet sich selbst als Ergänzung zur Planungssoftware ein.
Die Preisseite verweist auf individuelle Angebote (Stand: 11. Oktober 2026). Die Abgrenzung steht unter Agicap-Alternative.
Yupana
Yupana Controlling rechnet aus der Buchhaltung, die schon da ist: BWA und Summen- und Saldenliste aus DATEV, Lexware, Agenda, Sage oder Excel.
Welche Formate eingelesen werden, steht im Handbuch zu den Datenquellen. Datei hochladen — die erste Auswertung steht am selben Tag.
Das Cockpit beantwortet die erste Frage jedes Monats in einem Satz: wie das Ergebnis gegen den Plan steht. Darunter Umsatz und Kosten gegen Vormonat und Vorjahr.
Dazu kommen 41 Kennzahlen, jede mit Formel, Verlauf, eigenem Ziel und dem Wert, der in Branche und Größenklasse üblich ist — aus der Jahresabschlussstatistik der Deutschen Bundesbank.
Planung mit Szenarien und Soll-Ist, Bilanz nach § 266 HGB, Liquiditätsprognose bis zehn Jahre und der Hinweis auf den nächsten Schritt sind im selben Preis enthalten.
Der Preis gilt je Unternehmen, alle Nutzer und der Lesezugang für die Kanzlei inklusive: 59 € im Monat bei jährlicher, 79 € bei monatlicher Zahlung, jede weitere Firma 19 €. Die Preise stehen offen auf der Website.
Am stärksten ist Yupana Controlling dort, wo die Buchhaltung bei der Kanzlei liegt und die Geschäftsführung selbst steuern will. Für Konzernabschlüsse mit vielen Währungen sind die Werkzeuge mit eigenem Datenmodell gebaut.
Drei Bauarten, die alle „Controlling-Software“ heißen
Hinter dem Suchwort stehen drei Werkzeugklassen, die verschiedene Aufgaben lösen. Die brauchbare Auswahlfrage lautet deshalb: Woher kommen die Zahlen, und wer richtet das System ein?
Aus der Buchhaltung, die schon da ist (Companyon, DATEV, Lexware Office, Yupana). Die Grundlage ist die BWA beziehungsweise die Summen- und Saldenliste, die die Kanzlei ohnehin jeden Monat erstellt. Die Zahlen sind gebucht und abgestimmt.
Der Vorteil ist die Geschwindigkeit: Die erste Auswertung steht am ersten Tag. Die Grenze ist die Gliederung der Buchhaltung — was dort nicht getrennt gebucht wird, lässt sich auch nicht getrennt auswerten.
Aus einem eigenen Datenmodell (Corporate Planning, Jedox). Dimensionen, Planungsmasken und Berichte werden für das Unternehmen gebaut, oft mit einem Beratungspartner. Dafür bildet das System fast jede Planungslogik ab, auch über viele Gesellschaften.
Der Preis dafür ist die Einführung. Sie rechnet sich, wenn jemand im Haus das Modell pflegt — typischerweise ein Controller oder eine Finanzabteilung.
Aus dem Bankkonto (Agicap und die Werkzeuge aus dem Vergleich der Liquiditätsplanung-Software). Sie beantworten die Frage nach der Zahlungsfähigkeit sehr gut, das Ergebnis und die Bilanz aber nur am Rand.
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BWA-Lesehilfe
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Was ein KMU vom Controlling wirklich braucht
Ein Konzerncontrolling beantwortet Hunderte Fragen. Ein Betrieb mit zwanzig oder achtzig Beschäftigten braucht zuerst Antworten auf vier.
Wie steht es? Umsatz, Kosten und Ergebnis des Monats, gegen den Vormonat, das Vorjahr und den Plan. Diese Frage beantwortet jede Software im Vergleich.
Ist das gut? Ein Beispiel: Eine Personalquote von 38 % ist weder hoch noch niedrig, solange niemand sagt, was in der eigenen Branche und Größenklasse üblich ist. Hier trennen sich die Werkzeuge deutlich.
Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht dafür Kennzahlen aus Jahresabschlüssen nach Wirtschaftszweig und Größenklasse. Eine Übersicht steht unter Branchenkennzahlen.
Reicht das Geld? Die Liquidität der nächsten Monate, abgeleitet aus Ergebnisplan, Umsatzsteuer, Darlehen und Investitionen.
Was tun wir als Nächstes? Die Frage, an der die meisten Werkzeuge aufhören. Ein Bildschirm voller Kennzahlen sagt, wie es steht — die Reihenfolge der Maßnahmen muss jemand daraus ableiten.
Die sieben Kriterien für die Auswahl
| Kriterium | Brauchbare Rückfrage |
|---|---|
| Datenquelle | Liest das Werkzeug die BWA und SuSa, die wir heute bekommen — oder braucht es eine eigene Schnittstelle? |
| Zeit bis zur ersten Zahl | Wie viele Tage vergehen zwischen Vertrag und erster Auswertung mit unseren Daten? |
| Maßstab | Woher kommen die Vergleichswerte, und nennt die Software ihre Quelle? |
| Planung | Hängen Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsplan zusammen, oder sind es drei getrennte Tabellen? |
| Kanzlei | Kann die Steuerkanzlei mitlesen, ohne einen zusätzlichen Platz zu kosten? |
| Preisbezug | Zählt der Preis je Nutzer, je Gesellschaft oder je Unternehmen — und was kostet das dritte Jahr? |
| Ausstieg | Kommen Plan und Historie beim Wechsel vollständig mit? |
Die zweite Zeile ist für kleinere Betriebe die wichtigste. Ein Werkzeug, das nach drei Monaten Einführung die erste Zahl liefert, plant mit Zahlen vom vorletzten Quartal.
Die vierte Zeile entscheidet über die Planungsgüte: Ein Ergebnisplan ohne Bilanz und Liquidität zeigt den Gewinn, aber nicht, ob er auf dem Konto ankommt.
So treffen Sie die Auswahl
- Frage festlegen. Wollen Sie sehen, wie es steht, planen oder steuern? Die Antwort grenzt die Tabelle oben auf zwei, drei Kandidaten ein.
- Datenweg prüfen. Welche Dateien liefert Ihre Kanzlei heute, und liest das Werkzeug sie ohne Umweg?
- Drei-Jahres-Preis rechnen. Mit Ihren Nutzern, Ihren Gesellschaften und den Einführungstagen, nicht mit dem Einstiegspreis.
- Mit eigenen Zahlen testen. Ob die Kennzahlen stimmen, zeigt der Abgleich mit der eigenen BWA — nicht die Vorführung mit Beispieldaten.
Was keine Software leisten kann
Sie bucht nicht besser, als gebucht wurde. Steht der Wareneinkauf im falschen Monat, ist auch die Rohertragsquote falsch. Eine gute Software macht solche Sprünge sichtbar, korrigieren muss sie die Buchhaltung.
Sie kennt Ihre Aufträge nicht. Jeder Plan ist so gut wie die Annahmen, die jemand einträgt — über Aufträge, Einstellungen und Preise.
Sie entscheidet nicht. Sie zeigt, wo der Engpass liegt und was eine Maßnahme bewirken könnte. Ob eingestellt, die Preise angehoben oder ein Bereich aufgegeben wird, bleibt eine Entscheidung der Geschäftsführung.
Für ein KMU ist die beste Controlling-Software selten die mit den meisten Funktionen, sondern die, die mit den vorhandenen Zahlen am ersten Tag rechnet — und jeden Wert mit einem Maßstab zeigt.
Wie Controlling aus der BWA aussieht, steht unter Controlling für den Mittelstand; die einzelnen Kennzahlen mit Formel im Handbuch zu den Kennzahlen.
Wie Ihre Kennzahlen im Branchenvergleich stehen, zeigt der Kennzahlen-Check — ohne Anmeldung, mit den Werten aus Ihrer letzten BWA.
Kennzahlen prüfen- Deutsche Bundesbank — Jahresabschlussstatistik, Verhältniszahlen 2023/2024
- § 266 HGB — Gliederung der Bilanz
- § 1 StaRUG — Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement
- DATEV — Controllingreport
- DATEV — Umstellung auf Analyse und Planung
- OMR Reviews — Agicap veröffentlicht keine Preise
- Anbieterangaben auf den Preis- und Produktseiten von Companyon, Lexware Office, Corporate Planning, Jedox, LucaNet, Diamant und Agicap, geprüft am 11. Oktober 2026
Preisangaben stammen von den Preisseiten der Anbieter, geprüft am 11. Oktober 2026, ohne Umsatzsteuer. DATEV wird als Quelle für die eigenen Produktangaben verlinkt, die übrigen Wettbewerber bewusst nicht. Wo eine Anbieterseite keinen Preis nennt, steht hier keine Zahl. Maßgeblich ist die Anbieterseite zum Zeitpunkt des Angebots.
Häufige Fragen
- Welche Controlling-Software eignet sich für KMU?
- Die, deren Datenquelle zur eigenen Buchhaltung passt. Bucht die Steuerkanzlei, liefern Companyon, DATEV und Yupana Auswertungen aus BWA und Summen- und Saldenliste ohne eigenes Datenmodell. Wer selbst mit Lexware Office bucht, findet dort eine Planung im Tarif L. Corporate Planning, Jedox und LucaNet lohnen sich, wenn ein Controller im Haus das Modell pflegt und mehrere Gesellschaften zusammenkommen.
- Was kostet Controlling-Software?
- Die veröffentlichten Preise beginnen bei 21,90 € im Monat für Lexware Office L und 69 € für Companyon Basic bei jährlicher Zahlung; Kennzahlen gibt es bei Companyon ab 109 €. Corporate Planning, Jedox, LucaNet, Diamant und Agicap nennen keine Preise und arbeiten mit Angeboten, oft zuzüglich Einführung. DATEV verkauft seine Controlling-Produkte nur im Paket. Stand: 11. Oktober 2026.
- Was ist der Unterschied zwischen Controlling-Software und BWA?
- Die BWA ist eine Auswertung der Buchhaltung: Umsatz, Kosten und Ergebnis eines Monats in einer festen Gliederung. Controlling-Software macht daraus eine Steuerung. Sie vergleicht mit Plan, Vorjahr und Branche, rechnet Kennzahlen mit Formel, leitet Bilanz und Liquidität ab und zeigt, wo eine Abweichung herkommt. Die BWA ist die Datenquelle, die Software die Werkstatt.
- Reicht Excel für das Controlling?
- Zum Rechnen ja, zum Pflegen selten. Excel scheitert nicht an der Formel, sondern daran, dass jemand jeden Monat die BWA abtippt, die Bezüge prüft und die Branchenwerte sucht. Der ehrlichste Hinweis auf einen Wechsel ist die Frage, ob die Monatsauswertung in den letzten Monaten regelmäßig liegen geblieben ist oder ob nur eine Person die Datei versteht.
- Wie lange dauert die Einführung einer Controlling-Software?
- Das hängt an der Bauart. Werkzeuge, die die BWA der Kanzlei lesen, liefern die erste Auswertung am ersten Tag, weil Datenmodell und Kontenrahmen schon feststehen. Systeme mit eigenem Datenmodell wie Corporate Planning oder Jedox werden für das Unternehmen eingerichtet; das dauert je nach Umfang Wochen bis Monate und geschieht oft mit einem Beratungspartner.
- Welche Kennzahlen sollte eine Controlling-Software zeigen?
- Für ein KMU zuerst Rohertragsquote, Personalquote, Betriebsergebnis-Marge, Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrad und Forderungslaufzeit. Wichtiger als die Zahl der Kennzahlen ist der Maßstab daneben: ein eigenes Ziel und der Wert, der in Branche und Größenklasse üblich ist. Ohne diesen Vergleich bleibt eine Personalquote von 38 Prozent eine Zahl ohne Aussage.
- Kann die Steuerkanzlei mitarbeiten?
- Bei den meisten Werkzeugen ja, die Frage ist der Preis. Wird je Nutzer abgerechnet, kostet der Zugang der Kanzlei einen Platz. Companyon rechnet mit zwei Anwendern im Paket, Yupana mit einem Preis je Unternehmen inklusive Lesezugang für die Kanzlei. DATEV Analyse und Planung läuft ohnehin über die Kanzlei.
- Worauf sollte man vor dem Kauf achten?
- Auf vier Punkte: ob das Werkzeug die Dateien liest, die die Kanzlei heute liefert; wie viele Tage bis zur ersten Auswertung mit eigenen Zahlen vergehen; ob Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsplan zusammenhängen; und was der Vertrag im dritten Jahr kostet, mit allen Nutzern und Gesellschaften. Ein Test mit den eigenen Zahlen beantwortet die ersten beiden Fragen schneller als jede Vorführung.
